FotoSpaz - Stadtansichten - Die katholische Hofkirche und die Frauenkirche Dresden.

Stadtansichten - Katholische Hofkirche und Frauenkirche

In der katholischen Hofkirche

Zur Bedeutung der Kirche

Die Katholische Hofkirche ist ein Gotteshaus. Hier feiern Christen seit 250 Jahren die Heilige Messe. Im Gebet suchen sie die Nähe Gottes. Durch die Gemeinschaft wird ihr Glaube gestärkt.

Bis 1918 diente das Gotteshaus als Hof- und Pfarrkirche zugleich. Beim Luftangriff auf Dresden am 13. Februar 1945 wurde es stark zerstört. Bereits seit Juni 1945 feierte man in der Bennokapelle, später im linken Seitenschiff die Heilige Messe. 1962 konnte das Hauptschiff wieder genutzt werden. 1980 wurde die Hofkirche zur Kathedrale des Bistums Dresden-Meißen erhoben.

Dieses einmalige Kunstwerk erbaute Gaetano Chiaveri von 1739 bis 1751 im Stil des römischen Spätbarock. Auftraggeber waren Friedrich August II., Sohn August des Starken, und seine Gemahlin Maria Josepha.

Während die äußere Gestalt durch den Bildhauer Lorenzo Mattielli die Konzeption Chiaveris nach großer Lebendigkeit und Vielfalt unterstreicht, ist das Innere der Kirche schlicht. Es fehlen Deckengemälde und farbige Marmorierung. Damit wird jedoch die Bogenarchitektur durch das einflutende Licht hervorgehoben.

Das gesamte Orgelwerk der letzten und größten Orgel Gottfried Silbermanns wurde im 2. Weltkrieg ausgelagert. Der Orgelprospekt verbrannte und wurde nachgestaltet.

Unter der Kirche befindet sich die Gruft, in der die katholischen Mitglieder des kurfürstlichen, später königlichen Hauses Wettin beigesetzt sind. Auch die Kapsel mit dem Herzen August des Starken wird hier aufbewahrt. 

 

Quelle: www.bistum-dresden-meissen.de

In der Frauenkirche

Die Frauenkirche in Dresden (ursprünglich Kirche Unserer Lieben Frau – der Name bezieht sich auf die Heilige Maria) ist eine evangelisch-lutherische Kirche des Barocks und der prägende Monumentalbau des Dresdner Neumarkts. Sie gilt als prachtvolles Zeugnis des protestantischen Sakralbaus und besitzt eine der größten steinernen Kirchenkuppeln nördlich der Alpen.

Die Dresdner Frauenkirche wurde von 1726 bis 1743 nach einem Entwurf von George Bähr erbaut und wurde zu einem Emblem sowohl des Dresdner Barocks wie auch der berühmten Stadtsilhouette. Im Luftkrieg des Zweiten Weltkriegs wurde sie während der Luftangriffe auf Dresden in der Nacht vom 13. zum 14. Februar 1945 durch den in Dresden wütenden Feuersturm schwer beschädigt und stürzte am Morgen des 15. Februar ausgebrannt in sich zusammen. In der DDR blieb ihre Ruine erhalten und diente als Mahnmal gegen Krieg und Zerstörung. Nach der Wende begann 1994 der 2005 abgeschlossene Wiederaufbau, den Fördervereine und Spender aus aller Welt finanzieren halfen.

Am 30. Oktober 2005 fand in der Frauenkirche ein Weihegottesdienst und Festakt statt. Aus dem Mahnmal gegen den Krieg soll nun ein Symbol der Versöhnung werden.

 

Quelle: wikipedia

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