Familie! Eine Tür hat sich geschlossen. Den Schlüssel werfe ich ins Meer. Eine andere Tür steht weit offen, für mich. Schön, dass es euch gibt, in meinem Leben.

Ich habe eine Familie

Heute hängen in mir Gedanken an Familie.

Familie ist etwas, was ich tief im Herzen spüre, ein Band der Liebe.

Familie ist, wo ich zu Hause bin, wo ich angekommen bin, 

wo ich mich aufgehoben fühle, ich verstanden werde. 

Familie ist, wo ich angenommen werde, wie ich bin, 

wo ich Hilfe und Unterstützung bekomme, wenn ich sie brauche.

Familie ist, wo jeder sein ICH leben kann, seinen eigenen Weg gehen kann,

 wo mir zugehört wird, mir Verständnis gegeben wird.

Familie ist, wo ich Anerkennung und Wertschätzung erleben kann, 

wo ich mich anlehnen kann, auch mal weinen kann.

Familie ist, wo ich auch Fehler machen darf, 

wo ich ehrliche Antworten bekomme, auch wenn sie mir nicht gefallen.

Familie ist, ein ehrliches Interesse an meinem Lebensweg.

Familie ist, ein Vermissen, wenn wir uns lange nicht gesehen haben.

Familie ist, das Gefühl zusammen zu gehören.

 Das alles, ist Familie und noch mehr.

Da war etwas in meinen Gefühlen, was ich so zu Hause nie erlebte.

Familie, etwas was ich nur auf dem Papier hatte.

Und doch war es meine Familie, ich kannte es nicht anders.

Manchmal bei Freunden, konnte ich erahnen, dass Familie mehr ist.

 

Ein Nachlassbrief zerstörte meine Zweifel und Schuldgefühle.

Viele Seiten, auf denen es mich einfach nicht gab.

Ich hatte nicht dazu gehört.

Ein Gefühl, das ich schon seit frühester Kindheit hatte.

Nun wurde es mir unmittelbar und hart bewusst.

Ein Schlag, der Gedankenstrudel und Erinnerungen

aus dem tiefsten meiner Seele hervor holte.

Ein Nachlassbrief der die letzten Funken Hoffnung zerstörte.

Es ist vorbei! Eine Tür hat sich geschlossen!

 

Familie, etwas das ich vor 12 Jahren fand.

Es hat seine Zeit, seine Widerstände, seine Auseinandersetzungen gebraucht.

Doch diese Familie zerbrach nicht, das Band der Liebe war beständig.

Getraut wurden wir zur „Familie Glückspfennig“.

Wir haben Kinder und Enkelkinder, die wir lieben wie sie sind.

Ich kann die Liebe zu dir, ihrem Vater, tief spüren.

Da ist dieses Urvertrauen, das ich nie kannte.

Es ist etwas zwischen dir und den Kindern,

das unbeschreiblich für mich ist und so wunderschön.

Es freut meine Seele, dass es so etwas noch gibt.

Es füllt mein Herz mit unendlicher Wärme und Geborgenheit.

Ich liebe dich dafür, das du so bist, wie du bist.

Für mich bist du der beste Mensch, der beste Mann der Welt.

 

Ich bin die Frau an deiner Seite, seit 12 Jahren nun schon.

Deine (unsere) Kinder nehmen mich, wie ich bin.

Ich sehe ihre Zuneigung in ihren Augen, spüre sie in jeder Umarmung.

Sie geben mir die Sicherheit Willkommen zu sein, in deiner, ihrer, unserer Familie.

Ich bin glücklich über jedes „Oma“.

Die kleinen, selbstgemachten Geschenke „für Oma“, sind stets so wunderbar.

Oma, ja ich bin Oma von ganzem Herzen und stolz darauf.

Die Enkelkinder haben mich gern, trotz meiner Krankheit.

Ich liebe diese Kinder, so unterschiedlich sie auch sind.

Ja, es sind meine (unsere) Enkelkinder.

 

Ein Nachlassbrief, schloss eine Tür.

Ich verschließe sie und werfe den Schlüssel ins Meer.

Ein andere Tür ist weit geöffnet, für mich.

Es ist so schön, dass ich nicht allein bin.

Es ist so wunderbar, dass ich eine Familie habe.

Ich fühle mich in der Familie Glückspfennig zu Hause und angekommen.

Ich bin dankbar für die Zeit, die ich mit euch verbringen darf.

 

Ich bin dankbar, euch gefunden zu haben.

Ich bin dankbar, dass es euch gibt, in meinem Leben.

 

Schön, dass es euch gibt!

Schön, dass es Familie Glückspfennig gibt!

 

Passt gut auf euch auf, ich mach mir Sorgen!

13.02.2017