FotoSpaz! Heute war ich in Blasewitz unterwegs, zwischen Königsheimplatz und Schillerplatz, die Loschwitzer Straße entlang. Die Sonne hat mich begleitet.

Die Loschwitzer Straße entlang bummeln.

Ich war heute unterwegs zur Akademie für Allgemeine Psychotherapie. Sie ist der Träger meiner jetzigen Traumatherapie, daher muss ich meine Krankenkassenkarte hier einlesen lassen.

 

"Die Therapien werden unter Supervision von Ausbildungskandidaten durchgeführt und auf Video aufgezeichnet. Die aap ist ein staatlich anerkannter Ausbildungsträger, der Psychologische Psychotherapeuten ausbildet. Im Rahmen ihrer Ausbildung führen die Ausbildungskandidaten selbständig Psychotherapie durch. Um die Qualität der Psychotherapien zu gewährleisten, arbeiten die Kandidatinnen und Kandidaten unter Supervision, d.h. sie werden von sehr erfahrenen und kompetenten Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten betreut." (Quelle: http://www.aap-dresden.de/)

 

Ihren Sitz hat sie in der Augsburger Straße. Bis dorthin musste ich mit Bus und Tram fahren. Aus der Tram heraus fielen mir die tollen Villen ins Auge. Ich beschloss den Rückweg, zum Bus, zu Fuß zu gehen, um diese Schönheiten zu fotografieren. Die Sonne begleitete mich und ich kam richtig ins schwitzen. Mein Lohn waren diese tollen Fotos.

Der Europabrunnen am Königsheimplatz

Der Brunnen mit einer Plastik von Georg Wrba wurde 1922 auf dem Königsheimplatz aufgestellt. Die Plastik zeigt einen Bullen mit einer auf ihm sitzenden nackten Frau und stellt “Europa mit dem Stier”, eine Gestalt der griechischen Mythologie dar. In dieser Sage wird die phönizische Königstochter Europa vom Göttervater Zeus nach Kreta entführt, der dabei in Form eines Stieres auftritt. Da das bei seiner Aufstellung umstrittene Kunstwerk 1922, ein Jahr nach der erzwungenen Eingemeindung von Blasewitz, seinen Standort erhielt, wurde die Figur von den Einwohnern auch spöttisch als die vom Dresdner Oberbürgermeister Blüher entführte Gustel von Blasewitz interpretiert. Mit über 14 Metern Länge gehört der Europabrunnen zu den größten Anlagen Dresdens. 

Während des Zweiten Weltkrieges wurde die Plastik von ihrem Sockel entfernt und war 1944 zum Einschmelzen für die Rüstungsproduktion vorgesehen. Obwohl sie die Kriegsjahre letztlich überlebte, war sie dennoch so schwer beschädigt, das eine Rekonstruktion unmöglich war. Die Brunnenanlage selbst überstand den Krieg unbeschadet und wurde nach jahrzehntelanger Vernachlässigung 1985/86 saniert. 1995 konnte der Europabrunnen mit einer Kopie des Kunstwerkes, finanziert von der Dussmann-Stiftung, vervollständigt werden. Schöpfer der neuen Plastik war der Bildhauer Lothar Janus.

Quelle: www.dresdner-stadtteile.de

Die hübsche "Europa" oder "Gustel von Blasewitz" hat goldene Zehenspitzen und Brustwarzen. Wie kommen die wohl zustande? Gehen dort etwas die Männer vorbei und fassen sie an? Ich weiß es nicht. Aber auffallend ist das schon. Lach.

Ich werde wieder kommen, wenn das Wasser den Europabrunnen in voller Schönheit zeigt.

Hier steht eine Villa an der anderen. Oft ist ihre volle Schönheit nur zu sehen, weil die Bäume und Sträucher noch kein Laub haben.

Die Ilgen-Villa - eine der prächtigsten Villen von Blasewitz

Das Haus entstand um 1890 nach Plänen von Martin Pietzsch für einen Offizier der sächsischen Armee, der seinen Wohnsitz “Tusculum” (Lieblingsaufenthalt) nannte. 1899 kaufte der durch die Erfindung eines Mäusegiftes zu Reichtum gekommene Apotheker Hermann Ilgen das Haus. Das Gebäude besitzt nur ein Stockwerk und ist mit einer Säulenvorhalle sowie weiteren Schmuckelementen im klassizistischen Stil gestaltet. Allegorische Darstellungen über den Giebelfenstern zeigen u.a. die Götter der Landwirtschaft (Demeter) und des Handels (Merkur), die Saxonia als Verkörperung Sachsens und Personifizierungen von Industrie, Handel, Kunst und Wissenschaft. 1991 wurde die Villa an die Nachkommen Ilgens rückübertragen und 1994/96 denkmalgerecht saniert. Seit November 2007 erinnert eine von der Bürgerstiftung finanzierte Gedenktafel an den Unternehmer.

Quelle: http://www.dresdner-stadtteile.de/

Dankglocke "Hannah" (Frauenkirche)

Über diese Glocke wird der Bibelspruch: "Mein Herz ist fröhlich in dem Herrn" verkündet und ist der Mutter des Propheten Samuel aus dem alten Testament gewidmet. Sein Bitten um ein Kind wurde von Gott erhört.

Quelle: http://www.kprdd.de/Dresden/Geschichte/Frauenkirche/

 

Seit Ende 2015 steht auf dem Grund­stück Loschwitzer Straße 50 eine Glocke. Wer möchte, kann sie zum Klingen bringen. Schrift­tafeln am Zaun geben Auskunft, was es mit der Glocke »Hannah« auf sich hat. Sie ist eine der sieben Glocken der Frauen­kirche, die als erste gegossen, aber aufgrund eines Fehlers nicht eingebaut wurden. Mit dem Aufstellen der Glocke ehrt die George-Bähr-Stiftung 2003 das Engagement ihres Gründers Fritz Büttner. 

Quelle: http://www.dresdner-stadtteilzeitungen.de/ehrung-fuer-stifter/

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