Es war einmal ...

Es war einmal ...

Lieben, dass der ganze Körper bebt und die Gedanken schweben.

Stolz sein die Dinge die man geschafft hat, ganz allein.

Sich freuen wie ein Kind. Lachen bis die Tränen kommen.

Fröhlich, sich auf die Dinge des Tages freuen.

Lachend im Café sitzen und plaudern, Kontakte zu anderen Menschen lieben.

Zeit für dich selbst, Zeit zu Zweien, Zeit mit den Kindern genießen.

Die Schönheit der Welt wahrnehmen und fühlen.

An schönen Orten ganz ruhig flanieren.

Möglichst perfekt sein, ganz oder gar nicht.

Engagiert das Tagwerk verrichten.

Sich ärgern und trotzdem weitermachen, bis einem der Kragen platzt.

Wut empfinden, die Wände hoch gehen.

Schreien weil die Nerven versagen.

Weinen, das die Tränen nur so kullern.

 

Angst haben, vor der Macht der Menschen.

Angst haben, um den Arbeitsplatz.

Im Alltagsstress gefangen sein, wie ein Hamster im Rad, immer wieder, immer wieder.

Die Kinder aus den Augen verlieren. Verzweifeln weil die Kinder sich rächen.

Verzweifeln, weil das eigene Leben auseinander bricht.

Immer mehr und immer mehr im Arbeitsalltag. Immer erreichbar für die Arbeit.

Menschen erleben deren Selbstsucht zum Himmel stinkt.

 

Sein, wie es andere gern hätten. Immer freundlich und ein Lächeln im Gesicht.

Immer die Starke, immer die mit dem großen Herz.

Für andere da sein, geduldig zuhören, helfen und aufmuntern.

Keiner ist da um dich aufzufangen, dir Halt zu geben.

Sich einsam fühlen inmitten der vielen Menschen um dich rum.

Verzagen, aufgeben, weil es doch nichts bringt.

Sich selbst nicht mehr sehen, nicht mehr erkennen.

Daran zerbrechen. Fällst in ein großes schwarzes Loch.

Nichts mehr bleibt. Nichts mehr wird wie früher sein.

Depression .


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