Glaubenssätze bestimmen mein Leben – Ich habe mit ihnen gelebt. Sie haben mein ganzes Leben beeinflusst. Ich kann sie verändern

Glaubenssätze bestimmen mein Leben

Ein Boot - Mein Bötchen. Ein Geschenk von Dirk, der mir damit ein Lächeln sendet. DANKE
Ein Boot - Mein Bötchen. Ein Geschenk von Dirk, der mir damit ein Lächeln sendet. DANKE

Ich glaubte, ich stehe fest im Leben

Ich habe immer geglaubt ein Mensch zu sein, der fest im Leben steht.

Ich habe alle und noch mehr Hürden gemeistert.

Ich glaubte zu wissen, was ich will.

Ich habe Menschen unterstützt, gefördert und wertgeschätzt.

Ich war für andere da, nahm mir Zeit für sie, wenn sie mich brauchten.

Ich stand Neuem offen gegenüber und lernte dazu, was ich nicht wusste.

Ich sagte kaum einmal nein.

Ich versuchte es möglichst allen Recht zu machen.

Was habe ich getan?

Ich rannte durch das Leben und ließ mich ausnutzen, benutzen und ausbeuten.

Ich glaubte das Leben ist so. Keiner fragt wie es dir geht und jeder verlangt Leistung von dir.

Ich tat was ich nicht besser wusste, nie gelernt hatte.

Ich tat mein Möglichstes, um perfekt zu sein, den Erwartungen anderer zu entsprechen.

Ich steckte meine Sorgen, Nöte, Probleme, Zweifel, Gedanken und Gefühle,

in Taschen die ich nicht hatte.

Ich steckte ungerechtfertigte Worte und Verhaltensweisen, mir gegenüber, noch dazu.

Ich konnte Egomenschen nie etwas entgegensetzen. Sie setzten mich matt. Warum?

Meinen Vorgesetzten und leitenden Mitarbeitern gegenüber, konnte ich mich nicht behaupten.

Ich habe zugelassen, dass meine Grenzen überschritten wurden.

Ich habe selbst, alle meine Grenzen überschritten.

Ich habe alle Not-Zeichen meines Körpers missachtet.

Mein Leben war ein einziger Kampf.

Irgendwann kämpfte ich an allen Fronten des Lebens.  

Es tut mir gerade weh

Meine Glaubenssätze beeinflussten mein ganzes Leben. Sie tun es noch.

Es ist für mich gerade sehr hart, dies zu erkennen und zu begreifen.

Es tut mir weh, wie sehr ich mich selbst verletzt habe und es noch tue.

Es tut mir weh, wie sehr sie mein Leben bestimmt haben, auf der Jagd nach dem Glück.

Es tut mir weh, wie sehr sie anderen Menschen Macht über mich gaben.

Es tut mir weh zu erkennen, wie sehr die Sehnsucht

nach Anerkennung und Liebe meiner Eltern, mein Leben gezeichnet hat.

Es tut mir weh zu erkennen, wie sehr ich versuchte meinen Eltern und anderen gerecht zu werden.

Ich war nie frei.

Immer wollte ich perfekt sein, um meinen Eltern zu zeigen:

Hier schaut her, ich kann es auch. Ich bin auch gut genug.

Ich habe es nie geschafft.

Bewusst werden, schafft Veränderung

Immer wieder wird mir bewusst, ich treffe Entscheidungen,

die andere beschützen oder erwarten, für selbstverständlich halten,

die ihnen nicht weh tun, aber mir.

Ich kann noch immer nicht, für meine Gedanken einstehen, auch wenn sie gut und richtig sind.

Bei allen Entscheidungen plagen mich mein schlechtes Gewissen und meine Angst,

aus den alten negativen Glaubenssätzen.

 

Ich habe in diesem Jahr erste Schritte der Veränderung gewagt.

Ich bin aus meinem Schneckenhaus heraus gegangen und

bin, beim ersten Problem, auch nicht sofort wieder hinein geschlüpft.

Ich habe mein Problem nicht vermieden, ich bin nicht weggelaufen.

Ich habe mich mit dem Thema auseinander gesetzt und MEINE Entscheidung getroffen.

 

Ich muss und will lernen,

mir selbst zu vertrauen,

zu mir selbst zu stehen,

auch wenn das anderen nicht gefällt oder weh tut.

 

Die Macht der Glaubenssätze ist veränderbar!

 

Ich bin auf dem Weg. MEINEM Weg!

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