Zehn Minuten für mein ICH - Ein Termin mit mir - 5 Schritte der Selbstfürsorge - Ich denke an mich!

Zehn Minuten für mein ICH!

Ein Rezept der Selbstfürsorge. Es kann verändert, ergänzt, gekürzt, verlängert werden. Es gibt keine falsche Frage oder Antwort. Ehrlichkeit gegenüber mir selbst und bewusst positive Energie suchen, mehr nicht.

Ich bin auf dem Weg, mir selbst zu vertrauen, für mich selbst zu kämpfen, für mich zu sorgen und meine Grenzen zu erkennen, anzunehmen und einzuhalten. Natürlich gelingt mir das mal mehr und mal weniger gut, denn ich bin mitten drin, in meinem Lernprozess.

Bianca hat mir heute ein gutes Handwerkszeug gegeben, um diesen Prozess zu verstärken, um mich selbst besser zu reflektieren und für mich daraus positive Energie zu ziehen. DANKE Bianca.

Und so gestalte ich Selbstfürsorge, wenn ich sie brauche.  

 

Wenn ich im negativen Gedanken-Karussell gefangen bin, mich unwohl, unverstanden, wertlos, beklemmend, eingeengt, unsicher und unfrei empfinde, dann

 

1. Plane ich für den Abend oder nächsten Tag einen Termin mit mir selbst ein

  • Mein Termin – Zehn Minuten für mein ICH –!
  • Ich nehme Stift und Papier, mein Laptop, mein Buch oder Kalender... und setze mich in meine Lieblingsecke.
  • Koche mir einen Kaffee und lege Schoki, dänische Kekse ... dazu.

2. Ich frage mich: Welche Bedürfnisse hat mein Körper?

  • Hallo mein Körper wie geht es dir?
  • Was kann ich für dich tun, damit es dir wieder besser geht?
  • Wonach sehnst du dich?
  • Intiutiv schreibe ich auf, was ich gerade denke.

3. Ich frage mein Herz und meine Seele:

  • Was wünscht du dir?
  • Was fehlt dir?
  • Welche negativen Gedanken/Gefühle stehen gerade im Mittelpunkt? (Angst, Hilflosigkeit, Leere, Traurigkeit …?
  • Welches Bedürfniss steht hinter diesen Gedanken/Gefühlen?
  • Was kann ich tun, damit dieses Bedürfniss gestillt wird?

4. Ich achte auf meine Erwartungen und frage mich:

  • Beeinflussen, wirken aktuell Erwartungen von außen auf mich?
  • Sind es meine Erwartungen, die mich stressen?
  • Finde ich Erwartungen, stelle ich mir die Fragen: Muss ich sie tatsächlich erfüllen? Glaube ich nur, sie erfüllen zu müssen?

5. Ich schreibe oder denke mir eine Nachricht. Sie könnte wie folgt aussehen:

  • Ab jetzt gehe ich mit mir selbst wieder achtsam um.
  • Ich gehe mit mir selbst wieder liebevoll um.
  • Ich achte auf einen liebevollen Umgang mit mir, denn ich habe es verdient, dass man liebevoll mit mir umgeht.
  • Ich mag mich selbst, bin stolz auf das was ich kann und leiste.
  • Ich vertraue mir selbst und glaube an mich.
  • Ich bin ehrlich, emphatisch und einfach gut wie ich bin.

Ein Abschluss-Gedanke beendet meinen ICH-Termin.

  • Ich darf sein wie ich bin und das ist gut so!
  • Ich vertraue mir selbst und bin gut wie ich bin!
  • Ich bin ein wertvoller Mensch, so wie ich bin!

 

Denkt bitte daran, so wie ich selbst bewusst daran denken muss:

Ich habe Geduld mit mir selbst. Es gibt keine perfekten Fragen oder Antworten. Gedanken positiv zu lenken braucht Übung, Übung, Wiederholung …. Ich schaffe das, eines Tages!