Dänemark 2018-Fantastisches Urlaubsdomizil auf Mols, im Nationalpark Molsbjerge

Udsigtshus in Skødshoved auf Mols

Unser Ferienhaus in Skødshoved, in mitten des königlichen Nationalparks Molsbjerge, haben wir bei dk-ferien, unter der Nummer I066, gebucht. Die Hausbeschreibung war vielversprechend und stimmt 99%. Die einzige Korrektur, die wir vornehmen, betrifft den Abstand zum Strand. Er beträgt laut Navi genau 300 m. 

Hoch oben, auf dem Hügel gelegen, in mitten anderer Ferienhäuser und doch konnte uns niemand auf den Teller schauen. Dies war einem schönen großen Grundstück und dichten Hecken zum Nachbarn zu verdanken. Ein sehr gepflegtes Grundstück, mit 2 alten Apfelbäumen. Zu meiner Freude gab es an den Terrassen entlang eine Strandrosenhecke.

Das Haus hat vom Grundstück, von beiden Terrassen und von allen Meer-seitigen Fenstern eine wundervolle Aussicht, hinab zum Meer. Die Dächer der anderen Ferienhäuser, haben wir als wenig störend empfunden. Der Ausblick auf Arhus war fantastisch und jeden Tag mehrfach anders. Immer wieder wundervoll. Es war wie im Kino, in der ersten Reihe. Da eine Terrasse überdacht ist, konnten wir 14 Tage diese Aussicht genießen und Segelboote, Fähren und Containerschiffe beobachten. Besonders freute uns, dass auch ein Dannebrog-Wimpel in unserem Blickfeld wehte. Im Haus lag auch ein solcher, aber wir haben uns nicht getraut, ihn am Fahnenmast anzubringen.

Terrassen-Ausblicke

Århus-Bucht-Aussichten

Fenster-Ausblicke: Wohnzimmer, Küche, Bad

Velkommen um Udsigtshus

Unser Udsigtshus war auch Innen sehr gepflegt und sauber. Es hat gute Möbel, die keine unserer Wünsche offen ließen.

Hier gab es keine leeren Regale. Viele kleine Details, geben diesem Haus eine hyggelige Atmosphäre und eine persönliche Note.

 

Bei der Ankunft im Haus, fanden wir auf dem Esstisch einen Willkommensbrief und eine Schokoladenüberraschung. Wir waren sehr überrascht und haben uns gefreut, hier so Willkommen zu sein. 

 

Vielen DANK, lieber Leif und liebe Dorte.

Ein sehr gemütlich, im skandinavischen Stil eingerichtetes, Wohnzimmer hat unsere Ruhe-Zeiten im Haus, sehr gut ermöglicht. Der Esstisch, unmittelbar an großen Fenstern, mit Meerblick. Wer hat das schon? Wir hatten es, 14 Tage lang. Wenn ich abends dort meine Fotos im Laptop sortierte, konnte ich gut verfolgen, wie die Sonne über Århus schlafen ging oder mir die Lichter der Stadt anschauen. Genial. Einfach nur so, brannte jeden Abend im Kamin ein Feuer. Ein Glas Wein und der Tag hatte seinen hyggeligen Abschluss.

Die Küche durch ein Sideboard vom Wohnzimmer getrennt, hatte den Herd auch so perfekt stehen, dass auch beim kochen, der Blick auf das Meer möglich war. Die Küche war sehr gut ausgestattet. Uns hat es an nichts gefehlt. Sogar ein großer Suppentopf war vorhanden, den wir gern, für einen Eintopf mit dänischem Gemüse nutzten. Der Induktionsherd sorgte dafür, dass wir keine Topflappen brauchten. Mit dem vorhandenem Geschirr/Besteck kommen 6 Personen gut aus und der Geschirrspüler übernimmt gern das Spülen.

Das Bad war ebenfalls gut ausgestattet. Eine geräumige Dusche, ein guter Duschvorhang, sogar ein Sitzhocker war vorhanden. Über dem Waschbecken war ein geräumiger Spiegel-Schrank, für all unsere Utensilien. Das einzige was fehlte, war eine Steckdose. Da aber im Flur, unmittelbar neben der Badtür eine Steckdose vorhanden war, nutzten wir eben diese für den Fön.Dafür war bei jedem Toilettengang Meerblick inklusive.

Im Haus gab es zwei Schlafzimmer. Ein kleines Zimmer mit Etagenbett, das wir als "Rumpelkammer" benutzten. Ein normales dänisches Schlafzimmer, mit Doppelbett und auf jeder Seite einem schmalen Kleiderschrank. Wir konnten unsere Bekleidung vollständig dort unterbringen, toll. Dazwischen war ein Wandregal mit Deko und Bettlampen. An diesem habe ich mir des öfteren, einen Stoß abgeholt. Zum Glück ist weder dem Regal mit seinen Dekos, noch meinem Kopf etwas passiert. Die Betten waren sehr gut. Wir haben gut geschlafen.

Der Flur ist recht groß. Hier war für Jacken und darüber hinaus für Schal, Mütze, Schirm und Schuhe ein Schrank vorhanden. Lieb gewordene Details in unserem Urlaub sind der brennende Kamin am Abend und natürlich die Strandrosen. Michael, der Elektrikermeister, kann sich ein Schmunzeln niemals verkneifen, wenn er solche Lampenleitungen, mit Steckdosen, im Ferienhaus findet. Irgendwie hat selbst das, etwas hyggeliges. Es gehört zum Dänemarkurlaub einfach dazu und ist Kult.

Für Gäste gibt es auf dem Grundstück noch zwei Annex-Unterkünfte. Der größere von Beiden, ist ein Liebesnest. Ein Doppelbett und Deko lassen selbst diesen kleinen Raum hyggelig erscheinen. Wunderbar. Im kleineren Anex sind noch zwei Einzelbetten und so einiges, was nicht jeder Urlauber braucht. In der Regel wird dieser ganz sicher, auch nur in Notfällen benötigt. Auch wenn wir beide Annexe nicht benötigten, waren diese blitzsauber und ordentlich.

300 m den Hügel hinab und wir sind am Strand mit Badehotel und kleinem Segelboothafen. Das Badehotel wirkt lodderig. Am Strand weht die blaue Flagge. Ein unspektakulärer Natur-Sand-Strand, den wir nicht häufig aufsuchten. Wir waren immer unterwegs und haben an verschiedenen Stränden unsere Zeit verbracht. Für einen Abendspaziergang, war er aber völlig ausreichend. 

Was sonst noch passierte, leider.

Seit 1995 fahren ich/wir nach Dänemark. Niemals gab es ein Problemchen oder Problem. In diesem Urlaub sollte das anders sein. Wie sagte unsere dänische Nachbarin: "In Dänemark sagt man, alles passiert ein erstes Mal."

 

An einem unserer Urlaubstage hatte der Himmel seine Schleusen heftig geöffnet, für ein paar Stunden. Der Wind trieb die Tropfen bis in die letzten Ecken. Da entdeckte Michael eine kleine Wasserpfütze hinter seinem Sessel. "Heike, hast du gekleckert?" "Nein, habe ich nicht". Noch nicht ganz zu Ende gestaunt wurde klar, das Wasser kam von oben. An einem Dachbalken topfte es hinunter. Zum Glück nur sehr langsam. Wasserpfütze aufgewischt und Eimer hingestellt. Fotos gemacht und per sehr gut funktionierendem W-Lan, an dk-ferien gesendet, zur Information an den Eigentümer. Die Antwort kam prompt. Vermieter informiert. Super. Da überlegten sich auch sofort Wind und Regen, sich wieder zu beruhigen und so hörte es auch auf, in den Eimer zu tropfen. Wir wissen nicht ob jemand, in unserer Abwesenheit, im Haus war und sich angeschaut hat, wo das Wasser durchgelaufen ist. Wichtig war uns, dass dk-ferien sofort reagiert hat. Bis zu unserer Abfahrt blieb das Wohnzimmer dann trocken.

 

An unserem letzten Tag im Ferienhaus, kam die absolute Katastrophe für mich. Ich der Perfektionist, der Schlüssel-Aufpasser hatte den Schlüssel verloren.

Als wir von unserem Tagesausflug am Ferienhaus ankamen, nahm ich meinen Rucksack, zog das Schlüsselfach auf, nahm das Schlüssel-Sicherungsband heraus und ... Der Hausschlüssel hing nicht am Band. Sofort brach ich in Panik aus. Das konnte nicht sein. Nein, sowas passiert mir nicht. Ich mache den Schlüssel immer an das Sicherungsband... Keine Erinnerung an den Morgen. Keine Erinnerung an unseren Start. Was war passiert? Keine Ahnung?

 

Ich packte den Rucksack vollständig aus, durchwühlte jede Ecke. Er war nicht da. Jacke? Nein, da war er nicht. Gürteltasche? Nein, da war er nicht. Sitz? Nein, er war weder im, noch unter dem Sitz. Rücksitzbank? Abgetastet, umgeklappt - nein, da war er auch nicht. Kofferraum? Nein, da war er auch nicht. Rasen vor dem Haus? Nein, da war er auch nicht. Unter dem Auto? Nein, da war er auch nicht. Er war weg. Wir standen vor dem Ferienhaus, unsere Sachen und der Zweitschlüssel waren im Haus. Verschlossen.

 

Michael sprach unsere dänische Nachbarin an, die gerade Rauchpause machte. Sie machte sich sofort Gedanken, sprach beruhigend zu mir. Hilfe!!! Ich schickte eine eine Whatsapp zu Birgit Hoffmann (dk-ferien). Sofort kam Antwort. Kein "Oh mein Gott" und keine Vorwürfe. Ein paar Minuten später, kam die Nachricht von ihr: "Hilfe naht". Mir fiel ein Stein vom Herzen und gleichzeitig machte ich mir Vorwürfe, das der Eigentümer nun, von Gott weiß woher, kommen musste.

In der selben Zeit versuchte unsere Nachbarin zu helfen. Sie wußte, wer den Rasen auf dem Grundstück mähte, kannte ihn und vermutete er könnte einen Schlüssel zum Haus haben. Sie rief ihn (Peter) an. Zu unserem Glück für uns, hatte sie Recht. Zwei Minuten kam Peter lächelnd bei uns an. Wir wechselten ein paar Worte, nein dk-ferien kannte er nicht. Als ich ihm Birgit im Handy zeigte, lachte er. Ach ja Birgit, sie hat das Haus und das da und mein Haus. Er rief den Eigentümer an, der fast schon im Auto saß und informierte ihn, dass er nicht zu kommen braucht.

 

Peter schloss die Tür auf und so schnell wie er gekommen war, verschwand er wieder. Die Tür war auf, ich war glücklich und tot-unglücklich. Unsere dänische Nachbarin freute sich, mit uns. Ich schenkte ihr ein Glücksschwein aus Stroh, dass ich eigentlich für Dänemarkfreunde gekauft hatte, als Dankeschön für ihre Hilfe und ihren Beistand. "Ah ein Schwein, ist bald Weihnachten"... "Nein, es ist ein Glücksschwein", antwortete ich. "Oh fein, ein Glücksschwein, sehr vielen Dank", lachte sie und verschwand. Ich informierte Birgit und alles war gut. Nur meine Selbstvorwürfe gaben keine Ruhe. Ich! - hatte den Schlüssel verloren!

 

Sehr froh waren wir über den völlig unkomplizierten Ablauf und die sofortige Reaktion von dk-ferien. Ich denke, das ist nicht selbstverständlich. Ich war sehr froh, dass ich sofort Antwort bzw. Hilfe bekam, ohne irgendwelche Vorwürfe. DANKE dk-ferien.

 

Natürlich hinterließen wir auch dem Eigentümer ein Dankeschön. Wir bedankten uns für den Aufenthalt und die Hilfe, mit Karte, Blumen und Glücksschwein aus Stroh. Leider konnten wir den Glücksanhänger nicht am Ersatzschlüssel lassen, da dieser sonst nicht in den Safe gepasst hätte. So musste der kleine Schlüssel, ohne Anhänger, ganz allein in den Safe.

Mange tak, für diesen wundervollen Urlaub im hyggeligen Udsigtshus, lieber Leif, liebe Dorte und liebe Birgit.


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