Striezelmarkt, der älteste urkundlich erwähnte Weihnachtsmarkt Deutschlands

Striezelmarkt

Lichterglanz, Glühweinduft und Weihnachtsmusik erfüllen ab 28. November erneut die Dresdner Innenstadt.

Zum 584. Mal wird der Dresdner Striezelmarkt, Deutschlands ältester Weihnachtsmarkt, 2018 seine Pforten öffnen. Als ältester urkundlich erwähnter Weihnachtsmarkt Deutschlands hat der Striezelmarkt für große und kleine Besucher viel zu bieten!

Das Bühnenprogramm und die Veranstaltungen an den Advents-Wochenenden sorgen für weihnachtliche Stimmung. Die Kindererlebniswelt lässt Kinderherzen höher schlagen. Täglich öffnet der Weihnachtsmann hier ein Türchen des Adventskalenders und verkürzt so das Warten auf den Heiligen Abend. Schließlich wird in den weihnachtlichen Schauwerkstätten das Handwerkstradition lebendig, wenn sich Handwerks- und Bäckermeister über die Schulter schauen lassen. Alle Jahre wieder lassen sich die großen und kleinen Marktbesucher vom weihnachtlichen Zauber des Dresdner Striezelmarkts einfangen.

 

Obwohl so manchen Veränderungen unterworfen und auf verschiedenen Plätzen in Dresden zu Hause, bewahrte der Dresdner Striezelmarkt dennoch sein unverwechselbares Gesicht. Zu diesem gehört – neben Weihnachtsmann und Lichtertanne, Weihnachtspyramide und Adventskalender - unverzichtbar der Pflaumentoffel. Auch heute noch lacht uns der kleine Mann aus Backpflaumen von den Marktständen an, einen Glücksbringer hat schließlich jeder gern. 

Auszug aus der Geschichte

1434

1. Dresdner Striezelmarkt dauerte nur einen Tag. Anno 1434 bewilligten Kurfürst Friedrich II. und sein Bruder Herzog Sigismund »am Tage vor dem Heiligen Christabend« einen freien Markt auf dem Altmarkt.

1500

Der Markt wird »Striezelmontag« genannt, weil er am Montag vor dem Fest stattfindet. Den Dresdner Hausfrauen bot er willkommene Gelegenheit, einen der auf »strutzelbretern« ausgelegten Festtagsstriezel zu kaufen. Die Bretter lagerten auf »struzelwahen« oder Karren und dienten dergestalt als Verkaufsstände. Wegen des regen Zuspruchs wird der Markt später vom Montag bis zum Weihnachtsabend verlängert.

1698

August der Starke bestätigt den feilhaltenden Händlern und Handwerkern aus Sachsen ihre »Possess-« oder Niederlagsrechte.

1704

Marktbezieherlisten verdeutlichen die große Vielfalt des Angebotes: 6 Töpfer, 8 Pfefferküchler, 3 Goldarbeiter, 2 Glashändler, 3 Messerschmiede, 20 Spitzenhändler, 11 Drechsler, 10 Posamentierer, 1 Strumpfwirker, 21 Zeughändler, 1 Sensenschmied, 9 Händler mit Holzgefäßen und 8 Klempner

1853

Der Maler Ludwig Richter setzt mit seinem Holzschnitt »Ausverkauf wegen Geschäftsaufgabe« den Kindern ein Denkmal, die »Feuerrüpel« verkauften. Die kleine Gestalt des Pflaumentoffels wird später zum Sinnbild des Dresdner Striezelmarktes.

Quelle: https://striezelmarkt.dresden.de/de/

Wir waren am Eröffnungstag unterwegs. Da konnten wir noch in Ruhe schlendern und fotografieren. Es war für Striezelmarkt-Verhältnisse sehr ruhig. Auch der Blick von oben, bedeutete kein Schubsen oder Drängeln. Wir schauten uns die vielfältigen Angebote an. Uns begeistert immer wieder die Aufmachung der Buden, mit ihrem Lichterglanz. Kaufen oder Essen ist eher nicht so unser Ziel. Schön wars.


Schön, dass du meine Fotos angeschaut hast. Gern kannst du, zu meiner Freude, deine Erfahrungen oder einen Gruß hier lassen. Liebe Grüße Heike

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Kommentare: 1
  • #1

    Kathrin (Freitag, 14 Dezember 2018 08:33)

    Liebe Heike, schöne Bilder, danke.
    Allerdings fehlen die Bilder von den unzähligen Terror-Pollern und den Polizisten. Und die prägen das Bild des Weihnachtsmarktes.
    Auch konnte ich nur an zwei Ständen Weihnachtsmusik hören.
    Gruß, Kathrin