Mit der Schwebebahn von Loschwitz, den Hang hinauf nach Oberloschwitz, mit Blick über Dresden

Loschwitz & Schwebebahn & Oberloschwitz

Start ist der Parkplatz am Schillergarten - Blasewitz, mit Blick auf die Elbhänge und die Schwebebahn.


Loschwitz

Auf über 350 Hektar erstreckt sich der Dresdner Stadtteil Loschwitz, der besonders für seine stilvollen Villen und seinen traditionellen Weinanbau bekannt ist. Allein die Lage an den Elbhängen, mit Höhenunterschieden von über 100 Metern macht den Stadtteil zu etwas ganz Besonderem. 

Loschwitz, das ehemalige Winzer- und Fischerdorf, mauserte sich erfolgreich zu einem reinen Villenviertel mit Charakter und ganz eigenem Flair. Auf den ehemaligen Weinanbauflächen an den Elbhängen findest du zahlreiche Villen und kleine Schlösser die zum Großteil im 19. und 20. Jahrhundert entstanden sind. Schon zum damaligen Zeitpunkt ließen sich hier gut betuchte Dresdener nieder. Die stilvollen Villen wurden entweder ganzjährig oder als reine Sommerresidenz genutzt.

Besonders: Im 18. Jahrhundert ließen sich viele Adlige, Künstler aber auch die Dresdener Prominenz in Loschwitz nieder. Der wohl berühmteste Vertreter war Friedrich Schiller, der in der Residenz der Familie Körner wohnte und an seinem Drama „Don Carlos“ schrieb.

Quelle: http://so-lebt-dresden.de/dresden-loschwitz-wein-villen-wasser/

Der älteste Teil von Loschwitz 


Mit der ältesten Schwebebahn den Elbhang hinauf

Östlich vom Körnerplatz, an der Pillnitzer Landstraße, befindet sich die Talstation der Schwebebahn. Sie wurde von 1898 bis 1900 gebaut und ist die älteste ihrer Art in der Welt. Die beiden Wagen werden auf Rädern entlang einer Schiene bewegt, die wiederum auf Stahlträgern ruht. Nach 274 Metern Streckenlänge erreicht man in fünf Minuten die 84 Meter höher gelegene Aussichtsplattform auf der Loschwitzhöhe.

Die Dresdner Schwebebahn wurde am 6. Mai 1901 in Dienst gestellt. 6 Jahre nach der benachbarten Standseilbahn zum "Weißen Hirsch" konnte somit auch die Höhenlage von Oberloschwitz erschlossen werden. Die Anlage basiert auf dem Einschienenhängebahn-Prinzip des Kölner Ingenieurs Eugen Langen. Dabei wird der Fahrbahnträger, auf dem die Schiene befestigt ist, von 32 Pendel- und einer Feststütze getragen. Die Wagenkästen selbst hängen unter der Fahrschiene. Bewegt werden die Wagen durch ein Zugseil. Die zugehörige Fördermaschine steht in der Bergstation. Zunächst von einer Verbunddampfmaschine angetrieben, kommt seit 1909 ein Gleichstrommotor zum Einsatz. Dieser lässt die Wagen auf der weltweit einzigartigen Bahn zwischen Berg- und Talstation pendeln. 

Quelle: http://www.dresdner-bergbahnen.de/


Schwebebahn-Ausblicke


Blick über Dresden


Oberloschwitz

Oberloschwitz ist der höher gelegene Teil des Dresdner Villenstadtteils Loschwitz, der nahtlos in den Weißen Hirsch übergeht. Neben dem ursprünglichen Bereich nördlich des Loschwitzgrundes bzw. der Grundstraße vom Luisenhof bis zum Weißen Adler an der Bautzner Landstraße hat sich der Name „Oberloschwitz“ nach 1945 auch auf die südlich der Grundstraße gelegene „Schöne Aussicht“ übertragen. Als Weinbergsiedlung an den Hängen oberhalb des Loschwitzer Dorfkerns entstanden, war die Entwicklung Oberloschwitzs ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts eng mit der Entwicklung des Kurortes Weißer Hirsch verbunden. Das Areal der beiden Orte „stellt siedlungsgeschichtlich und stadtgestalterisch ein Wohngebiet um die Jahrhundertwende dar, in dem durch Einzelvillenbebauung in größeren Gärten die Lebens- und Wohnansprüche einer relativ breiten wohlhabenden bürgerlichen Schicht verwirklicht wurde“.

(Quelle:Wikipedia)

Wir drehen eine Runde oben auf dem Elbhang, in Oberloschwitz.


Ein steiler Kopfsteinpflasterweg führt wieder hinab nach Loschwitz

Es geht unter der Schwebebahn durch


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Kommentare: 1
  • #1

    Conny (Montag, 08 April 2019 22:28)

    Einiges habe ich glatt wiedererkannt, weißt du noch...euer Umzug nach Dresden. Da war ich das erste Mal mit Dir auf Reise mit der Schwebebahn. Liebe Grüße