Stadtteil Loschwitz - Wachwitz - Fernsehturm - Wachwitzer Weinberge und Rhododendronpark

In Wachwitz unterwegs

Der Fernsehturm Dresden steht auf den Dresdner Elbhängen im Dresdner Stadtteil Wachwitz und dient seit 1969 als Sendeturm für Fernsehen, Rundfunk sowie Mobilfunk. Mit einer Gesamthöhe von 252 Metern steht er auf dem neunten Platz aller Fernseh- und Fernmeldetürme in Deutschland. Seiner Sichtbarkeit über große Entfernungen und seiner markanten Form wegen ist er ein Wahrzeichen von Dresden und des Elbtalkessels geworden. 

Im mit zwei Personenaufzügen erreichbaren Besucherbereich gab es ein zweistöckiges Turmrestaurant 145 Metern Höhe, von der darüber in 148 Metern Höhe liegenden offenen Aussichtsplattform konnte man wie von einem Balkon in die Tiefe blicken. 

Am 30. Juni 1991 wurde der Turm für die Öffentlichkeit geschlossen. Nach der Renovierung durch die Deutsche Telekom wurde er aber nicht mehr für die Öffentlichkeit zugängig gemacht. Der vormalige Eingangsbereich wurde vermauert und das Gelände sicher umzäunt.

2017 wurde eine Machbarkeitsstudie zur Wiedereröffnung veröffentlicht. Die einfache Sanierung mit Cafè und Besucherplattform würde 15,5 Millionen Euro kosten. Am 8. November 2018 entschied der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages, finanzielle Mittel im Rahmen der Denkmalförderung bereitzustellen und sich so an den Kosten der notwendigen Baumaßnahmen für die Wiedereröffnung des Dresdner Fernsehturms zu beteiligen.Auch der Freistaat Sachsen und die Stadt Dresden werden das Projekt unterstützen.

Auch das ist Dresden

Von der Annenhöhe führt uns unser Navi über Bühlau zum Rhododendronpark. Wir hatten den Eindruck, irgendwo auf dem Land zu sein, aber nicht innerhalb Dresdens.

Exklusive Wohnanlage Wachwitzer Weinberg

Über Serpentinen und sehr enge alte Straßen führt uns der Weg hoch hinauf zu den Wachwitzer Weinbergen. Leider sind hier die Parkmöglichkeiten sehr begrenzt. Aber der Rhododendron Park ist unbedingt sehenswert. Wir werden wiederkommen, dann wenn alles blüht. Heute haben wir uns einen ersten Eindruck verschafft und die sehr unterschiedlichen Blütenstände angeschaut. Schön wars.

Die Geschichte des Königlichen Weinbergs in Wachwitz begann 1824, als Prinz Friedrich August (später König Friedrich August II.) für 11.000 Taler drei Weinberge im Ort kaufte. 1825 folgte ein weiteres Grundstück, bevor 1827 das komplette Rittergut Niederpoyritz mit Wachwitz vom russischen Major Alexejew von Olsusieff erworben werden konnte. Auf dem Grundstück standen zu diesem Zeitpunkt nur einige wenige Gebäude, darunter die alte Wachwitzer Weinpresse und ein Winzerhaus, welches der Wettiner zu einem kleinen Palais umbauen ließ.

Diese bezog 1894 der spätere letzte König Friedrich August III. und bewohnte sie bis zu seinem Regierungsantritt 1904 mit seiner Familie. Im November 1918 weilte Friedrich August III. letztmalig auf seinem Wachwitzer Besitz. 

Nach Ablehnung aller Ansprüche der Wettiner, erwarb 2007 eine Dresdner Immobilienfirma das Neue Schloss. Es folgte der Umbau zu Wohnzwecken, wie auch die anderen Gebäude im Areal.

Text-Quellehttp://www.dresdner-stadtteile.de/Nordost/Wachwitz/Wachwitzer_Weinberg/wachwitzer_weinberg.html

Hier versteckt sich der öffentliche Rhododendronpark

Ein öffentlicher Azaleen – und Rhododendron Garten in privater Hand, mit 2000 Pflanzen in 80 Arten und 350 Sorten. Damit gehört der Rhododendron Park in Wachwitz zu den reichhaltigsten Sammlungen von Rhododendren auf kleinem Raum in Europa.

Der Gartenbauingenieur Karl Scholz legte den Park von 1970 bis 1972 auf Initiative namhafter Dresdner Gartenexperten an. Die Anlage diente als Schau­ und Lehrgarten sowie als wissenschaftliche Sammlung von Rhododendren. 250 verschiedene Sorten und fast 100 Arten wuchsen zu dieser Zeit dort. Die Eigentümergemeinschaft der Wohnungen “Wachwitzer Weinberg 1 bis­ 15” sind gleichzeitig die Eigentümer des Parks und des Forstes. Sie sind mit dem Kauf der Wohnungen die Verpflichtung eingegangen das gesamte Areal fußläufig für die Öffentlichkeit begehbar zu halten. Darüber hinaus wurde mit einem Landschaftsbaubetrieb ein Pflegevertrag der Anlagen und des Gartens abgeschlossen, der gemäß den Auflagen der Stadt, des Denkmalschutzes, der Umweltbehörde, des Naturschutzes ausgeführt wird. Die Familien geben je nach Notwendigkeit zwischen 18000 bis 25000 Euro im Jahr dafür aus, dass der öffentlich zugängige Park ein Kleinod bleibt.

Dieses „Kuriosum“ etwas Privates öffentlich zu machen, dafür kein Geld oder irgendeine Unterstützung zu bekommen, diese Verantwortung ist nur wenigen Menschen bekannt.

Der Naturschutz und die Umweltbehörde lässt nur ein zweimaliges Wiesen/Rasen Mähen zum Schutz der Insekten und Vögel zu. Um Allen gerecht zu werden, wurde ein Kompromiss gefunden: die Wiese/der Rasen bekommt rundherum am Rand einen ca 2 Meter breiten Schnitt zur Rhododendronblüten Zeit. In der Hoffnung, dass der Besucher seine Verantwortung erkennt und die Wiese schützt.

Text-Quelle: http://rhododendronpark-wachwitz.de/

 

(Liest man allerdings auf der Homepage, vom Verhalten der Menschen (Besucher), fragt man sich, wie lange es diesen schönen Park noch so gibt.)

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