Kirchen in Bielefeld - Evang. Altstädter Nikolaikirche & Neustädter Marienkirche & Kath. Pfarrkirche St. Jodokus

Beeindruckende Kirchen in Bielefeld

Altstädter Nikolaikirche                         St. Jodokus Kirche                                 Neustädter Marienkirche


Altstädter Nikolaikirche

Die Altstädter Nicolaikirche ist Bielefelds älteste Stadtkirche. Seit über 750 Jahren hat sie ihren Platz mitten in der Altstadt in unmittelbarer Nachbarschaft zu Altem Markt und Rathaus. Ursprünglich zum Kirchspiel Heepen gehörend, wurde sie im Jahre 1236 durch den Paderborner Bischof Bernhard zu einer selbstständigen Pfarrkirche erhoben. Die alte Nicolaikirche, ein Bau aus dem 14. Jahrhundert, wurde im Zweiten Weltkrieg durch einen englischen Bombenangriff am 30. September 1944 nahezu völlig zerstört. Der heutige Bau wurde in den Jahren 1954 bis 1963 in einer weitgehend veränderten Architektur errichtet.

Die Altstädter Nicolaikirche ist Gemeindekirche und zugleich bereits seit 40 Jahren täglich geöffnete Stadtkirche. 

Textquelle: https://www.kirche-bielefeld.de/

Dem 40 m langen und 25 m breiten Hallenbau gliedert sich der 81,5 m hohe Turm an, dessen massives Mauerwerk im unteren Teil nur von wenigen kleinen Fenster durchbrochen ist. ...

Wertvollster Gegenstand des Altarraums ist der Antwerpener Schnitzaltar. Das 4,50 m hohe und 6,50 m breite, mit 250 Holzschnitzereien verzierte Retabel wurde nach jüngsten Erkenntnissen 1524 geschaffen. Der Taufstein ist in der Nachkriegszeit entstanden, wohingegen der Taufkelch, das älteste Werkstück der Altstädter Nicolaikirche, aus dem 14. Jahrhundert stammt. ... In der Kirche befinden sich vier zum Teil verzierte Kronleuchter aus dem Barock. Sie stammen aus den Jahren 1637, 1663, 1678 und 1707. ...

Textquelle: Wikipedia

Neustädter Marienkirche

Die Neustädter Marienkirche ist eines der unübersehbaren Wahrzeichen der Stadtkulisse von Bielefeld. Mit einer stattlichen Länge von 52 Metern, ist die Marienkirche die älteste und größte erhaltene Kirche dieser Stadt, eine spätromanisch-frühgotische Hallenkirche. Eine kunsthistorische Besonderheit ist der Marienaltar.

Textquelle: https://www.kirche-bielefeld.de/

Erstmals erwähnt wird eine Kirche an der Stelle der heutigen Neustädter Marienkirche am Fuße des Sparrenbergs im Jahr 1292, als Graf Otto III. von Ravensberg dem Bischof von Paderborn seinen Plan vortrug, zusammen mit seiner Gemahlin Hedwig ein Stift für Kanoniker zu gründen. Der Gründungstag des Marienstifts war der 14. Juli 1293. Die wahrscheinlich seit 1270 vorhandene Pfarrkirche der „Neustadt“ wurde zur Stiftskirche ausgebaut. Im Zuge verschiedener Bauphasen erhielt die Kirche bis ungefähr 1512 ihre heutige Form. ...

Im Zuge der Reformation, ... , wurde die Kirche gleichzeitig von katholischer und evangelischer Seite in Anspruch genommen. Die meisten Kanoniker blieben katholisch, die Pfarrgemeinde wurde evangelisch. Der damalige Pfarrer der Neustädter Marienkirche, Hermann Hamelmann, gilt als Reformator Bielefelds. ... 

Der wertvollste Schatz der Kirche ist der so genannte Marienaltar, ein gemaltes Triptychon von 30 kleinen Szenen um ein großes Mittelbild. Der 1400 von einem heute unbekannten Meister vollendete Altaraufsatz wurde von einem an französischer Kunst der 1380er Jahre geschulten Maler geschaffen... Zwei der Altarbilder (Die Geißelung Die Kreuzigung) befinden sich im New Yorker Metropolitan Museum of Art. ...  Am 9. Juli 2017 wurde die neue Orgel der Firma Eule aus Bautzen geweiht. 

St. Jodokus Pfarrkirche & Kloster

Die Jodokuskirche wurde am 18.7.1511 geweiht, doch liegen ihre Ursprünge weiter zurück. Auf dem Jostberg (Jost = Jodokus), einer Anhöhe zwischen Brackwede und Quelle, unterhielten die Franziskaner schon vorher ein Kloster und Hospiz mit einer dem hl. Jodokus geweihten Wallfahrtskirche. ... Jodokus lebte im 7. Jahrhundert. Er verzichtete auf die bretonische Fürstenkrone, um ein Leben als Pilger und Einsiedler zu führen. Schließlich gründete er ein Kloster. Er wird als Patron der Pilger und Reisenden verehrt. ... 

Das Kirchengebäude ist ein einschiffiger Bau der Spätgotik mit fünf Jochen und Seitennischen sowie einem einjochigen Chor. Im Westen entstand im Jahr 1713 der „von Consbruchsche Anbau“ mit barockem Portal zur Obernstraße hin. Dem Armutsideal der Franziskaner entsprechend besitzt die Pfarrkirche keinen Turm, sondern nur einen Dachreiter mit vier Glocken. Eindrucksvoll sind die Gewölbeornamente aus den Jahren 1515 und 1878 im Mittelschiff. ...

Textquelle: https://katholisch-bielefeld.de/st-jodokus/

Die Kirche besitzt bedeutende Kunstschätze, unter anderem die teils spätgotische (1515), teils neogotische (1878) Gewölbeornamentik. Das Gnadenbild der Schwarzen Muttergottes von 1220 gilt als ältestes Bielefelder Kunstwerk. Ein hölzerner Schrein aus der Zeit kurz nach 1500 zeigt die Figuren eines Bischofs, der Madonna und des heiligen Michael. ... Von kunstgeschichtlicher Seltenheit ist ferner ein Levitenstuhl aus der Frührenaissance im Chorraum, der korrespondierend Christus und Franziskus sowie Maria und Klara darstellt. Weitere Kunstwerke sind die Statue des Pfarrpatrons St. Jodokus, die um 1480 für den Aachener Dom entstand, sowie eine Ikonenwand von Alexej Saweljew (1962), zunächst im Chor und seit 2011 in der Franziskuskapelle aufgestellt. Eine weitere Darstellung des Kirchenpatrons Jodokus mit Pilgermantel und Piilgerhut sowie Muschel und Stab, findet sich außen an der Fassade des Klostergebäudes am Klosterplatz.... Die Kirche bekam 1995 vier neue Bronzeglocken, die durch die Glocken- und Kunstgießerei Rincker gegossen wurde. ...

Textquelle: Wikipedia 

Alte Kreuzscheibe - Gedenken & Glücksbringer & Spende der Jodokuskirche

Die Idee zu den Holzscheiben ist zum 500-jährigen Jubiläum der Jodokuskirche entstanden.

 

Verwendet wurden alte Balken aus dem Bereich Kirche/Kloster, die in der Abtei Königsmünster in Meschede geschnitten und mit dem kleinen Kreuz ergänzt wurden.

 

Auf der Rückseite der Scheibe finden Sie eine entsprechenden Prägung vom Jubiläum. Das Geld aus dem Verkauf geht wiederum in die Instandsetzung der Kirche. 

 

Textquelle: Pfarrbüro der Jodokuskirche

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