Artikel mit dem Tag "Gedichte"



2021/03/14
Der Himmel zeigt heute sein schönstes Blau. Die Sonne strahlt mit ihm um die Wette. Sie zaubert silbernen Glitzer auf dem Wasser. Ganz ruhig liegt sie da, die See, einem Spiegel gleich. Blau, in Vielfalt, so weit mein Blick reicht. Am Ufer gelber Sand, feinkörnig und warm. Kleine Muscheln, glatt geschliffene Steine zeigen ihre Farben. Hühnergott, Donnerkeil und Bernstein spielen hier verstecken. Nur das sehende, wissende Auge wird sie erspähen. An manchen Orten ragen Steilufer anmutig in...

2019/04/14
Ein kurzer Weg, zwischen Feldern. Hohe Bäume am Wegesrand, knarren laut im Geäst. Rauschen laut, vom Wind getrieben. Ein pinkfarbener Mann steht auf dem Feldhügel dort. Von weitem schon, seh ich das Meer, leuchtend blau am Horizont. Hoch oben, auf den Klippen ist mein Blick weit. Ein Weg führt mich zum Strandzugang. Ich schaue über die Klippen, hinab auf die Wellen. Ganz dicht am Steilhang eine Bank. Wanderpause mit fantastischem Ausblick, ganz nah am Klippenrand. Wunderbar einzigartig und...

2019/04/14
Gelber Sand zieht sich bis an den Horizont. Der Wind hat heute Pause. Kein Lüftchen weht. Die Sonne gibt der Natur ihre schönsten Farben. Kleine Wellen wispern leise, am Ufersaum. Ganz leise nur, höre ich die Muscheln hin und her schwingen. Bis an das rettende Ufer schaffen sie es nicht. Sie tanzen mit den Wellen ihren schönsten Tanz.

2019/04/14
Grenzgänger bin ich heute. Ich wandle zwischen Darß und Fischland. Zu Fischlands schönstem Strand. Die Grenzstraße führt mich zum Strand. Ich will zum Hohen Ufer hin. Strand und Meer so weit meine Augen schauen. An diesem Ort, zeigt das Meer seine Kraft. Gierig nagt es an den Steilhängen, Jahr für Jahr. Sie ragen hoch hinauf in den Himmel. Wunderschön gezeichnete Spuren der Wellen.

2019/03/18
Ich liebe das Meer, in all seinen Facetten. Meine Sehnsucht nach dem Meer ist immer in mir. Am Meer kann ich meinen Frieden finden, kann frei und lebensfroh sein. Kann all meine Sorgen vergessen und einfach SEIN. Ich liebe das Meer, wie es ist. Ob es still da liegt, wie ein Spiegel, sich fröhlich in kleinen Wellen kringelt, auch übermütig klatschend Wellen wirft, sich Wellen grimmig und böse türmen, oder sich wütend und ärgerlich, Wellen zerstörerisch jagen. All diese Facetten gehören...

2019/03/18
Ein Meer voller Gefühle Am Meer, da ist meine Seele frei. Die Wellen tragen meine Sorgen hinaus ins Irgendwo. Ich fühle mich frei und unbeschwert. Mein Herz tanzt im Dreivierteltakt. Das Meer spiegelt mir alle Gefühle. Es kann ruhig und friedlich sein, fröhlich und übermütig, mutig und besonnen kraftvoll, auch ärgerlich und zornig und ungebremst fürchterlich wütend.

2019/03/10
Mein Weg zum Strand ist heute 5 km weit. Er führt mich durch den Wald im Nationalpark, hin zum Darßer Ort. Ich schaue in die Baumwipfel, ein Rotkehlchen fröhlich im Geäst sitzt. Vögel zwitschern ihre lieblichen Lieder. Wind fängt sich in den Bäumen, die sich, mit lautem Getöse beschweren. Plattenweg, Holzstege lassen mich durch Schilf und Dünen gehen. Natur pur ringsherum, unberührt und ungestört. Roter Backstein leuchtet rot zwischen den Bäumen. Hurra, bin angekommen, am Leuchtturm...

Depression · 2018/11/25
Das steht ein Baum im Wald. Nichts besonderes, es ist ein Wald. Viele gehen achtlos an diesem Baum vorbei. Es ist ein Baum, im Wald. Niemand achtet auf seine Besonderheit. Doch da ist jemand, der ihn besonders empfindet. Ihn auf einem Foto für sich festhält. Erinnerung, an seine Schönheit, bindet. Dieser Baum hat Beine, sieh. Seine Beine stehen fest auf dem Boden. Er kann damit nicht laufen, nicht tanzen, nicht sitzen, nicht wackeln. Doch der Baum macht sich nichts daraus. Er steht stolz auf...
Trauma · 2018/10/29
Ich habe Menschen gern vertraut, im Glauben an das Gute. Ich habe Menschen angeschaut, um zu sehen wie es ihnen geht. Sie schauen mich an. Dreh ich mich um, schlagen sie zu. Aus ihren Augen weicht die Wärme, Neid und Missgunst glänzen hässlich. Sie reden mit mir. Dreh ich mich um, ist alles anders. Hetzen, Zetern, Beurteilungen, Verurteilungen, Abwertungen und Lügen ziehen ihre Bahnen.
Trauma · 2018/10/18
Ich schaue dich an. Mein Gesicht spiegelt dich. Spiegelt, wie ich mich dir gegenüber fühle. Spiegelt, was ich denke. Schau nicht hin, du wirst Ablehnung erkennen. Schau nicht hin, du verräts dich. Doch! Ich lerne wieder hin zu schauen. Ich möchte wieder sehen, was du fühlst und denkst. Ich bin wie ich bin. Das darf sein.

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