Artikel mit dem Tag "Waldschlösschen"



Trauma · 2021/01/18
1. Was ist gut gelaufen? (Beschreiben sie möglichst im Detail. Wann und wo geschah es, wie genau haben sie es geschafft und wie lange dauerte es an, was haben sie genau gemacht, wer war noch involviert?) Meine Spiegelübung wird immer besser und bekommt mehr Sätze. Ich kann mich sogar im großen Spiegel wieder anschauen, am Morgen, ohne mir die Zunge herauszustecken, oder etwas negatives zu sagen. Ich kann mich ansehen und mir guten Morgen wünschen. Das fühlt sich gerade sehr positiv an....
Trauma · 2019/09/17
Hört sich furchtbar an. Ist furchtbar. Es ist der einzige Weg, der Vergangenheit ihren Schrecken zu nehmen. Hinzusehen. Hinzufühlen. Hinzuhören. Zurück im Jetzt, wird es leichter. Bilder bleiben. Geräusche bleiben. Stimmen und Worte bleiben. Und doch wird die Distanz größer. Ich war noch einmal dort. Genau an der Stelle, in dem Haus, in der Wohnung und in der Begebenheit. Ich war zweimal dort. Ich war bewusst und gehalten zweimal dort. Ich habe die Begebenheit verändert, positiv...
Trauma · 2019/03/06
Ein frohes offenes Hallo begrüßt mich herzlich. Ein kräftiger Handgriff dazu, nimmt erste Angst. Ein Lächeln in wahrhaftiger Fröhlichkeit füllt den Raum. Kleine Fältchen springen lustig in Höh. Die Augen sind herrlich offen und fröhlich. Sie sprechen ganz leise zu mir: vertraue. Über das ganze Gesicht strahlt mir Empathie entgegen. Die Stimme klingt einladend in meinem Ohr.
Trauma · 2019/02/14
Klinik-Küche 12 Wochen, dass heißt 84 Tage, wurde ich sehr gut verpflegt. Früh am Morgen, oh Schreck heißt es hier: Bitte zum Frühstück gehen. Frische Brötchen, in verschiedenen Sorten, liegen bereit. Frische Wurst von Salami bis Geflügelwurst, Käse von Schnitt- bis Frischkäse, Marmelade, Honig, Nutella, machten mir die Auswahl schwer. Selbst veganer Brotaufstrich war da. Natürlich war auch Quark und Joghurt vorhanden. Aufgepeppt mit „Vogelfutter“ oder getrockneten Früchten, ein...
Trauma · 2019/02/10
Wut ist ein großes Wort. Ein Gefühl, dass ich nicht mehr wahrnehmen kann. Wut, die ich ablehne, von ganzem Herzen. Doch die Wut ist in mir. Ich richte sie gegen mich selbst. In mir schwirren „böse“ Gedanken. Ich verurteile mich selbst, für das was passiert ist. Doch ich bin nicht SCHULD. Wut aus der Vergangenheit.
Trauma · 2019/02/09
1. Was ist gut gelaufen? (Beschreiben sie möglichst im Detail. Wann und wo geschah es, wie genau haben sie es geschafft und wie lange dauerte es an, was haben sie genau gemacht, wer war noch involviert?) In der Psychotherapie-Einzel habe ich eine Übung: „Ich bin nicht Schuld“ gemacht. Sie war sehr anstrengt und hat in mir Wut ausgelöst, die nicht auf mich gerichtet war. Ich habe zum Schluss sehr laut und nachdrücklich sagen können: ICH BIN NICHT SCHULD!!! Das hat mir unendlich gut...
Trauma · 2019/02/06
In der Kunsttherapie sah ich ein Bild vor mir. Kurz. Ich wollte Gedanken beerdigen. Dann malte ich aber eine schönes Bild mit einem Leuchtturm und Gänseblümchen, die mich an dich erinnerten. Ganz nebenbei. In der Nacht kamen dann alle Traumabilder hervor. Sie blieben bei mir und nahmen wir die Kraft. Zum ersten Mal nun, rede ich intensiv und wiederholt mit einer Therapeutin darüber. Darüber wie es war. Darüber, was ich gefühlte habe. Darüber, dass keine Zeit für Trauer war. …
Trauma · 2019/02/02
Regentropfen sind die Tränen der Natur. Wenn es sie nicht gäbe, gäbe es kein Gänseblümchen, keine Pusteblume, keine Pflanzen ... Schau wie wundervoll die Wasserperlen sind. Wie leicht sie sind. Welch Farbenspiel sie einfangen. Welch Glitzerspiel sie spielen. Welch Glück sie in unserem Herzen erreichen können, wenn wir sie wahrnehmen und ihre Schönheit in uns aufnehmen.
Trauma · 2019/02/02
Nicht alle werden es verstehen. Verstehen kann es nur jemand, der wie ich, viele Jahre ohne Tränen gelebt hat. Tränen, wie oft hatte ich gute Gründe zu weinen, doch geändert hat es nichts. habe ich sie verflucht. kamen sie dann, wenn ich sie überhaupt nicht gebrauchen konnte. habe ich sie zurück gehalten oder unterdrückt. Tränen, die versiegten. Wenn ich nun traurig war, war nur Schmerz und Druck in mir. Manches Mal glaubte ich verrückt zu werden. Nein, ohne Tränen leben ist nicht...
Trauma · 2019/01/26
Es muss nicht sein, dass es ihnen so schlecht geht? Was ist passiert, dass es ihnen so schlecht geht? Was haben sie nicht gemacht? Sie sind in den alten Verhaltensstrukturen. Sie schaffen es allein, sich da wieder heraus zu holen. Sie können das. Fangen sie wieder an, in kleinen Schritten. ??????????????????????????????????????????????????????????????

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