Meine Beine wackeln, meine Beine tanzen ... Gedankenstrudel

Meine Beine wackeln, meine Beine tanzen ... Gedankenstrudel

Meine Beine wackeln. Meine Beine tanzen. Meine Beine triggern. Meine Beine nerven. Meine Beine verbreiten Unruhe. Meine Beine... .

 

Wieder stehe ich neben mir. Mir geht es schlecht. Meine Gedanken drehen sich im Kreis und suchen Antworten. „Auch in der Klinik, werden ihre Beine Thema sein. Sie sehen ja, was ihre Beine bei anderen auslösen können“, Sätze die mir die Luft nehmen, die mir den Halt nehmen, die mir Angst machen.

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Endlich - Tiefes Vertrauen zu meiner Therapeutin

Endlich - Tiefes Vertrauen zu meiner Therapeutin

Ich habe mir vertraut. Ich bin eine Beziehung eingegangen, mit meiner Therapeutin!

 

Heute lese ich meiner Therapeutin, meinen letzten Blog vor. Ich wollte sie teilhaben lassen, auch an meinen positiven voranschreiten. Heute konnte ich sehen, wie erleichtert sie war, sich freut und ich wirklich die richtigen Gedanken habe, ich wirklich richtig gehandelt habe.

 

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Licht in meinem Kopf - Von selbstverantwortlicher Therapie

Licht in meinem Kopf - Von selbstverantwortlicher Therapie

 

Jetzt vier Tage nach der Therapiestunde geht es mir immer noch gut. Nein, nachdem was ich bisher kenne, geht es mir sehr gut. Ich erlebe eine innere Ruhe und Zufriedenheit, die ich so schon viele Jahre nicht mehr kenne. Ich bin kein Hohlkörper mehr. Da ist etwas Schönes in mir. Es ist noch alles sehr unwirklich und so ganz genau kann ich es noch nicht erklären. Klar ist, die Therapiestunde hat, in mir, das Licht angeknipst.

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HAPPY – Wenn Klarheit und Verständnis sich die Hand reichen

HAPPY – Wenn Klarheit und Verständnis sich die Hand reichen

 

Gestern in der Therapiestunde, habe ich hart gekämpft. All meine Angst besiegt und mutig meine Texte aus den letzten Blogs vorgelesen. Ich wollte diese schwarzen Tag nicht mehr. Meine Gedanken mussten raus. Dahin wo sie hingehörten, in die Therapiestunde. Egal was dabei dann als Ergebnis folgt. Die Stunde hat mir richtig weh getan, aber auch der Therapeutin. Gemeinsam haben wir dann sortiert und geklärt, so lange bis ich die offenen Fragen geklärt und verstanden hatte. Dazu aber in einem anderen Blog mehr.

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Therapie – Konfrontation oder Provokation?

Therapie – Konfrontation oder Provokation?

 

Meine Therapie jagt mich derzeit durch sehr dunkle Täler. Ich bin an der Stelle, wo ich sage, so geht es nicht weiter. Ich brauche Klarheit und Richtung. Ich verstehe derzeit überhaupt nicht, was das Ganze soll und wohin es führen soll. Eine Konfrontation jagt die andere. Oder Provokation? Keine Ahnung. Was ich weiß, dass es mir derzeit so schlecht geht, wie schon lange nicht mehr. Ich bin nach der Therapie für ca. 3 Tage völlig aus dem Leben, mein Kopf hat völlig Pause. Dann kommen Tage an denen ich mich so einigermaßen rappel. Aber Antrieb und Aktivität laufen auf Notstrom. Dienstags = Therapietag funktioniere ich wieder. Dann fängt der Mist von vorn an.

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Vertrauen - Ich werde es versuchen!

Vertrauen - Ich werde es versuchen!

Ich habe Menschen gern vertraut, im Glauben an das Gute.

Ich habe Menschen angeschaut, um zu sehen wie es ihnen geht.

 

Sie schauen mich an.

Dreh ich mich um, schlagen sie zu.

Aus ihren Augen weicht die Wärme,

Neid und Missgunst glänzen hässlich.

Sie reden mit mir.

Dreh ich mich um, ist alles anders.

Hetzen, Zetern, Beurteilungen, Verurteilungen,

 

Abwertungen und Lügen ziehen ihre Bahnen.

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Zwiegespräch mit meinen Glaubenssätzen

Zwiegespräch mit meinen Glaubenssätzen

Ich schaue dich an.

Mein Gesicht spiegelt dich.

Spiegelt, wie ich mich dir gegenüber fühle.

Spiegelt, was ich denke.

Schau nicht hin, du wirst Ablehnung erkennen.

Schau nicht hin, du verräts dich.

Doch! Ich lerne wieder hin zu schauen.

Ich möchte wieder sehen, was du fühlst und denkst.

 

Ich bin wie ich bin. Das darf sein.

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Ich versuche es, ist ein erreichbares Ziel

Ich versuche es, ist ein erreichbares Ziel

Therapiestunde - Wieder geht es mir nicht gut und ich sitze in Hochspannung da. Meine Therapeutin wundert sich, da ja die letzte Stunde sehr gut beendet wurde. Wir beginnen mit der vergangenen Woche. Welches Wochenziel hatte ich und welches Tagesziel habe ich erfüllt?   

Wochenziel: Struktur einhalten, Ergotherapie, Geburtstagspäckchen packen, 1 erreichtes Tagesziel aufschreiben. Tagesziel: Krankenkarte einlesen erledigt, Brot eingekauft Ausgiebig geschlafen, ohne schlechtes Gewissen, Abendbrot gekocht Möhrensuppe (2 Kg Möhren geschält) gekocht, Päckchen gepackt, Staubsauger benutzt Ergotherapie, kleiner Einkauf bei Aldi und Abendbrot gemacht Schlafanzugtag der Ruhe und Telefonat mit Freundin Anstrengender Tag in Potsdam, mit angezogener Handbremse, jeder Schritt ein Kraftakt

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Wenn die Seele schreit und ICH es nicht mehr hören will

Wenn die Seele schreit und ICH es nicht mehr hören will

 

Seit meiner Himmelfahrtsaktion, meiner harten Therapieauseinandersetzung danach, meiner Therapie derzeit, ist in mir irgendwas zerbrochen. Ich bin weit davon entfernt den Himmelfahrttreppenaufstieg noch einmal zu meistern. In mir sind so viele Gedanken und Schranken, das ich nur durch mein Leben taumle. Ja, wir sind hart auf der Suche nach dem wirklichen Auslöser meiner Krankheit und dem Auslöser für mein beständiges Wackeln der Beine. Es öffnen sich so viele Türen, dass ich der Lage gerade nicht mehr Herr werde. Die Vergangenheit drängt sich derartig in mein Jetzt, Erkenntnisse jagen sich und meine Träume werfen alles durcheinander und machen mit Tagesmüde. Selbst fotografieren und schreiben, meine Skills, sind blockiert.

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Gute und andere Tage in meinem Leben ohne Risperidon

Gute und andere Tage in meinem Leben ohne Risperidon

Ja was mache ich eigentlich? Ich versuche wieder einmal in den Tag zu kommen und das ist heute einmal mehr unbeschreiblich schwer.

Jetzt, ohne Risperidon, sind meine Tage und mein Lebensrhythmus anders. Mit Risperidon waren alle Tage gleich schwer. Es gab nur wenige Tag die gut waren, aber nie leicht. Alles, jeder Schritt, jedes Wort, jede Tat alles war anstrengend und im Gefühlsnichts. Ich war zugedröht und kalt gestellt.

 

Jetzt sind die Tage wie auf einer Achterbahn. Mal bin ich oben, mal bin ich unten. Es gibt jetzt abwechselnd 1-2 Tage wo es mir gut geht und dann 1-2 Tage wo ich im Nichts lebe.

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Gestern wars - Gefühl auf leisen Sohlen

Gestern wars - Gefühl auf leisen Sohlen

Gestern wars, ich hab's bemerkt, da kamst du einfach so vorbei geschlendert.

Du warst einfach da. Gefühl, du fehltest mir so.

Gestern wars.

Ich wachte auf und war fröhlich im Herzen.

Der Himmel leuchtete in seinem schönsten blau und die Vögel sangen ihre herrlichsten Lieder.

Ich lag einfach so da. Einfach so und war froh.

Ich schaute meinem schlafenden Mann, neben mir zu, einfach so und voller Liebe im Herzen.

Ich sah in sein schlafendes Gesicht, sah seinen Mund, seine Nase, einfach sein ICH.

Es war so schön, ihn einfach nur anzuschauen und zu spüren, dass ich ihn liebe, er mein Glück ist.

Es war so anders in mir. Es war so voll Gefühl. Es war anders.

 

Gestern war es, für ein paar Stunden nur.

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Der Krieg tobt in mir

Der Krieg tobt in mir

Es gibt Tage da tobt der Krieg in mir.

Die Nase voll, von all den Geschichten in der Welt.

Nichts hören von den Menschen in dieser Welt:

die Kriege, Todschlag, Missgunst und Erpressung verbreiten und daran verdienen,

die anderen Menschen das Leben zur Hölle machen,

die alles nehmen und nichts geben,

die hinter dem Rücken zu erzählen wissen,

die Politik machen und denken kleine Leute sind dumm,

die Gesetze machen für Reiche und bestimmen wie die Welt sich dreht.

 

Nichts hören von Menschen in dieser Welt:

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Als die Angst starb

Als die Angst starb

Ich war am Ende, doch ich stand.

Ich war am Ende, doch ich kämpfte.

Ich war am Ende und die Tränen versiegten.

Ich war am Ende und es wurde kalt.

Die Arbeit fraß mich auf. Immer mehr und immer mehr.

 

Keine klaren Linien und Kompetenzen.

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Alltagsaufgaben bewältigen – Früher habe ich viel mehr geschafft

Alltagsaufgaben bewältigen – Früher habe ich viel mehr geschafft

Ein Satz zu Früher. Früher habe ich in der Regel 60 Stunden gearbeitet, auch am Wochenende, habe mich dazu noch ehrenamtlich engagiert, habe Haushalt geschmissen, alle Aufgaben und Probleme mit den Kinder gemeistert, die Wohnung jede Woche auf Hochglanz gebracht, sämtliche organisatorischen Dinge erledigt und noch Zeit für gemeinsame Erlebnisse gehabt. Ich war immer aktiv unter dem Motto: Geht nicht gibt es nicht. Früher.

 

Am 27.05.2012 war mein Leben vorbei. Ich landete im großen leeren Nichts der Depression.

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Mit dem Rücken an der Wand – Brief an Mich

Mit dem Rücken an der Wand – Brief an Mich

Liebe Heike,

du hast viel zu oft mit dem Rücken zur Wand gestanden,

psychisch missbraucht,

körperlich missbraucht,

Vertrauen missbraucht,

Liebe missbraucht.

Du bist mit Worten und Taten an die Wand gedrückt worden.

Du hast, an die Wand gedrückt, um dein Leben gekämpft.

 

Selbst als du am Boden lagst, hast du gekämpft.

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Himmelsleiter – Sich selbst vertrauen und der Angst ins Gesicht schauen.

Himmelsleiter – Sich selbst vertrauen und der Angst ins Gesicht schauen.

Meine heutige Therapiestunde war ein harter Kampf. Ein Kampf um Verständnis, Sichtweisen und Sicherheit auf beiden Seiten. Er hat sich gelohnt, mein Weg ist wieder deutlich sichtbar. Dafür bin ich sehr dankbar.

 

 

Völlig neben der Spur kam ich heute in der Therapie an. Ich hatte meine Sichtweisen auf dem Papier und konnte so, voller Sicherheit, ablesen und alles was mir auf der Seele brannte raus lassen. Ich konnte nichts vergessen. So begann die Therapiestunde mit meinen Zeilen. Ich las vor und nahm die Augen nicht vom Papier. Es musste raus und es sollte alles raus.

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Eine Video-Konfrontation mit Folgen

Eine Video-Konfrontation mit Folgen

Eine Video-Konfrontation mit mir selbst, schlug auf mich nieder. Worte wie Nadeln in meiner Haut, in meinem Gehirn: "Sie sind nicht gesund, es geht ihnen noch immer sehr schlecht, ihre Beine zeigen es deutlich...". "Sie geben hier den Anschein, dass sie ihre Krankheit nicht richtig wahrnehmen, das sie gesund sind, es ihnen gut geht...". "Ich möchte ihnen nur bewusst machen, wie es ihnen wirklich geht...". "Ich möchte ihnen ihre Erfolge nicht nehmen oder klein reden..." Ich möchte, dass sie sich ihrer Krankheit bewusst sind...". "Wir müssen einen Zugang zu dem finden, was ihre Beine ausdrücken..."

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Ich bin anders - Und doch bin ich ein wertvoller Mensch - vielleicht

Ich bin anders - Und doch bin ich ein wertvoller Mensch - vielleicht

Ich bin anders. Scheinbar ganz normale und banale Begebenheiten oder Worte verletzen mich tief. Sei tun mir weh. Sie lassen mich in das tiefe graue Loch fallen und an mir selbst zweifeln. Ich bin auf der Suche nach einer Lösung oder Erklärung.

 

Mich jagen meine Gedanken und ich dreh mich im Kreis. Warum bin ich so anders? Warum brauche ich immer Antworten oder eine Erklärung, wenn etwas nicht stimmt? Warum kann ich nicht einfach darüber hinweg gehen? Warum nimmt mich das so mit? Warum bin ich so. Warum warum warum ... Warum fühle ich mich so Scheiße? Warum fühle ich mich so anders. Warum bin ich so sensibel? Warum kann ich nicht einfach den Mund halten? Warum können es andere cool ignorieren oder akzeptieren und ich dreh mich im Kreis? Ich bin für die wirkliche Welt nicht gemacht. Ich sollte wieder zurück in mein Schneckenhaus gehen, da war es ruhig.

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Wollen sie nicht gesund werden? Von Selbstverantwortung, Selbstfürsorge und der Sehnsucht nach Leben

Wollen sie nicht gesund werden?

 

Von Selbstverantwortung, Selbstfürsorge und der Sehnsucht nach Leben

 

Das Leben mit der Depression und PTBS ist für mich nicht wirklich leben. Es fehlt so vieles in diesem Leben und an vielen Tagen sind einfachste Handlungen schon eine Herausforderung. Diese Leben in meinen Grenzen, kann ich immer noch nicht wirklich akzeptieren. Es gibt Tage an denen ich dies auch nicht möchte. Dabei ist mir selbst sehr klar, dass ich dann funktioniere und mich selbst ignoriere. Was folgt sind Tage, an denen wirklich nichts geht und ich völlig neben mir stehe.

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Das innere Kind will leben

Das innere Kind will leben

 

Ich fühle mich schlapp und zerschlagen. Ich hatte wunderschöne Tage am Meer. Und doch war es, als wenn ich ständig auf der Bremse stehe. Das Gefühl beständig vorwärts zu wollen, aber irgendwas hält mich fest und macht das Gehen schwer. Ich habe ein tonnenschweres Gewicht am Bein. So lange ich unterwegs war, war der Kopf frei. Ich schaute auf das Meer, sah den Wellen zu, hörte die Wellen, fühlte den Sand oder sah mir schöne Städte an. Sobald ich aber Zeit hatte, für mich zu sein, rannten meine Gedanken Amok im Kopf. Gedanken die sich nur in der Vergangenheit befanden. Kein Platz für die Gedanken an die vielen schönen Dinge des Tages, an die wundervollen Momente des Tages, an die Freude aller Sinne.

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Depression – Was macht die Krankheit mit den Angehörigen

Depression – Was macht die Krankheit mit den Angehörigen

Zu diesem Thema habe ich eine nette Anfrage, von der Redakteurin des „Senioren Ratgeber“ - Kundenmagazin der Apotheken, erhalten. Natürlich versprach ich zu helfen und mögliche Personen zu finden, die öffentlich zum Thema sprechen würden. Leider hatte ich keinen Erfolg.

 

Ich denke, das ist nicht untypisch. Betroffene wie Angehörige gehen nur ungern in die Öffentlichkeit, auf Grund der hohen Stigmatisierung dieser Krankheit und weil es um ihre Gefühle und Gedanken geht, die nicht in die Öffentlichkeit sollen. Gerade jetzt, nach der Veröffentlichung der bayerischen Gesetzesvorlage zum Umgang mit psychisch Kranken. Sie ist zwar vom Tisch, aber die Unsicherheit und Angst vor Stigmatisierung bleibt.

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Was ich mir wünsche - Versuch Depression zu erklären

Was ich mir wünsche - Versuch Depression zu erklären

Eine Depression wirkt sich nicht nur psychologisch aus und kann nicht innerhalb einer bestimmten Zeit geheilt werden. Es muss nicht einen bestimmten Grund dafür geben. Man verliert den Sinn

 

des Lebens. Viele Faktoren verbinden sich wie z.B. Traumatische Erlebnisse, Krisensituationen in der Familie, Arbeit... und genetische Veranlagung.

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