Elbuferbummel - Altstadtansichten

Elbuferbummel - Altstadtansichten

Am Nachmittag sind wir vom Carolaplatz an der Elbe unterwegs in die Altstadt. Wir genießen den Blick auf die ehrwürdigen Raddampfer, die heute alle zu sehen sind, da am Vormittag die Dampferparade stattfand. Natürlich sind auch die Ausblicke auf die Silhouette der Altstadt immer wieder schön. Über die Augustusbrücke bummeln wir dann durch die Altstadt. 

Über die Brühlschen Terrassen, den Brühlschen Garten und die Carolabrücke ging es dann wieder zurück zum Carolaplatz. Auch heute habe ich wieder Neues entdeckt. Schön wars.

Elbuferaussichten auf die Altstadt

Augustusbrücken - Details

Sieben-Bastionen-Plastik - Brühlsche Terrassen

Entstehungszeit, Bildhauer: 1990, Vincenz Wanitschke

Merkmale: erinnert an die sieben Bastionen der Dresdner Stadtfestung, die August der Starke im Jahr 1721 nach der Sonne, dem Mond und fünf Planeten benennen ließ; die Götter, die den genannten Himmelskörpern und auch den Bastionen ihren Namen gaben, finden im Kunstwerk interessante Charakterisierungen.

Neustadtausblicke von den Brühlschen Terrassen

Der Brühlsche Garten

In den Jahren 1748/49 ließ Staatsminister Graf Heinrich von Brühl, auf dem Plateau der Jungfernbastion ein neues Belvedere sowie einen Lustgarten anlegen, den später so genannten Brühlschen Garten.

In den Jahren 1748/49 er den westlichen Zugang zu seinem Lustgarten von Pierre Coudray mit einem Delphinbrunnen (1747-1749) schmücken.

Unter dem Brühlschen Garten befanden sich bis zur Explosion des Pulvermagazins im Jahr 1747 die Gewölbe, in denen Johann Friedrich Böttger und Ehrenfried Walther von Tschirnhaus zwischen 1707 und 1709 das Verfahren für die Herstellung des europäischen Hartporzellans entwickelten. Böttgers "Schmelzküche" in der Jungfernbastion kann man durchaus als Wiege des europäischen Porzellans und erste europäische Porzellanmanufaktur bezeichnen.

Elbe - Skulpturen

Die Carolabrücke war in den letzten Kriegswochen im Jahr 1945 gesprengt worden. Von ihr blieben nur wenige Schmuckelemente erhalten wie die Skulpturen "Elbe in Ruhe" und "Elbe in Bewegung" (1907, Friedrich Offermann), die an ihrem heutigen Standort an der Altstädter Brückenauffahrt etwas verloren im weiten Verkehrsraum wirken.

Skulpturen "Elbe in Ruhe" (Nereide reitet über ruhiges Wasser) und "Elbe in Bewegung" (Triton schwingt seine Keule bei der Jagd über die Wellen).

Ausblicke von der Carolabrücke