Heute war ich im Stadtmuseum Dresden - Ich habe mich über die Geschichte der Stadt informiert. Ein Besuch kann ich empfehlen.

Im Stadtmuseum Dresden

Das Landhaus – Sitz des Stadtmuseums Dresden

Das Stadtmuseum Dresden befindet sich seit 1966 im so genannten Landhaus. Dieses Gebäude entstand nach einem Entwurf des sächsischen Hofbaumeisters Friedrich August Krubsacius (1718–1789) zwischen 1770 und 1775 als „Land- und Steuerhaus“ für die sächsischen Stände. Es zeichnet sich durch die Kombination von Stilelementen des Spätbarock, Rokoko und – erstmalig in Dresden – des Frühklassizismus aus.

Historische Bedeutung erlangte das Gebäude durch den 1833/34 erfolgten Zusammentritt des ersten „konstituierenden“ Landtages im Zuge des Übergangs des Königreichs Sachsen zur konstitutionellen Monarchie.

Am 29. November 2006 wurde die neue Dauerstellung des Stadtmuseums „800 Jahre Dresden“ eröffnet.

Ausstellung - Aufstieg der Stadt

Der erste Abschnitt der Ständigen Ausstellung widmet sich der Geschichte der Stadt zwischen der frühen Besiedlung im Elbtal und der Glanzzeit im Augusteischen Zeitalter. Die Welt des Mittelalters wird über archäologische Funde, Reliquien und andere Zeugnisse religiösen Lebens, Architekturfragmente und Insignien der städtischen Verwaltung rekonstruierbar. Innungsgegenstände und herausragende Erzeugnisse belegen den hohen Stand des städtischen Handwerks.

Die Stadt der Bürger

Der Übergang in die Moderne – die Geschichte der Stadt zwischen Napoleonzeit und Ausbruch des Ersten Weltkrieges – ist Thema dieses Ausstellungsraumes. Die Formierung der bürgerlichen Gesellschaft und die Herausbildung der „schönen“ Großstadt Dresden werden hierbei in den Kontext der nationalstaatlichen Einigung und des Übergangs in die Industriegesellschaft gestellt. 

Die bürgerliche Vereins- und Lebenswelt wird über Fahnen, Trinkkrüge, Fechtmasken, Spielzeug, Reiseutensilien u. a. sichtbar. Ein Ausstellungsabschnitt widmet sich den Unter- und Mittelschichten, vor allem dem Lebensalltag und der Emanzipation der Arbeiterschaft.

Demokratien und Diktaturen

Im dritten Raum der Ständigen Ausstellung wird die Stadtgeschichte zwischen dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges 1914 und der Friedlichen Revolution von 1989/90 erzählt. Die sich ablösenden Staatsformen und Gesellschaftsordnungen waren für die Stadt Dresden und ihre Bürger mit Krieg und Frieden, Zerstörung und Aufbau, Bedrückung und Freiheit, Verbrechen und Menschlichkeit, Enttäuschungen und Hoffnungen verbunden. 

Sonderausstellung: Winterfreuden in Dresden

Wie vergnügte man sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts während der kalten Wintertage in Dresden?

Erfahren Sie in der Ausstellung, wie sich die Dresdner vor 100 Jahren in den Monaten von November bis Februar die Zeit vertrieben.

Ob Tanzstunde, Striezelmarktbesuch, Pistenrennen oder Faschingsfest – in der Dresdner Wintersaison gab es viel zu erleben. Historische Wintermode und Wintersportgeräte von der Käsehitsche bis zum Holzski erzählen von einstigen Freuden bei Schlittschuh-, Ski- und Schlittenfahrt. Den Glanz der winterlichen Ball- und Faschingssaison, in der man sich in festlich geschmückten Sälen amüsierte, lassen elegante Abendroben und bunte Karnevalskostüme erahnen. 

 

Quelle: http://www.stmd.de/sonderausstellung-aktuell