13/14.02.1945 Der Feuersturm Dresden

Wie Dresden im Feuersturm versank

Vorwort

Alle Beträge dienen nur zur Veranschaulichung der Geschehnisse am 13./14. Februar 1945 in Dresden - OHNE JEDWEDEN POLITISCHEN ODER SONSTIGEN HINTERGRUND. Es geht um ERINNERUNG / VERANSCHAULICHUNG sowie WÜRDIGES und RESPEKTVOLLES Gedenken an die Geschehnisse und an die Opfer des 13./14. Februar 1945 in Dresden.

Erich Kästner beschrieb seine Trauer über den Untergang Dresdens so:

"Ja, Dresden war eine wunderbare Stadt. Ihr könnt es mir glauben. Und ihr müsst es mir glauben! Keiner von euch, und wenn sein Vater noch so reich wäre, kann mit der Eisenbahn hinfahren, um nachzusehen, ob ich recht habe. Denn die Stadt Dresden gibt es nicht mehr. Sie ist, bis auf einige Reste, vom Erdboden verschwunden. Der Zweite Weltkrieg hat sie, in einer einzigen Nacht und mit einer einzigen Handbewegung, weggewischt. Jahrhunderte hatten ihre unvergleichliche Schönheit geschaffen. Ein paar Stunden genügten, sie vom Erdboden fortzuhexen. Das geschah am 13. Februar 1945. Achthundert Flugzeuge warfen Spreng- und Brandbomben. Und was übrig blieb, war eine Wüste. Mit ein paar riesigen Trümmern, die aussahen wie gekenterte Ozeandampfer." ...

Quelle: Erich Kästner - "Als ich ein kleiner Junge war..." 

Warum spricht man vom Feuersturm?

Interview mit dem Historiker Uwe Zenner: "Innerhalb von 15 Minuten wurden am 13. Februar, dem Faschingsdienstag 1945 drei Viertel der Altstadt Dresdens nach der ersten Angriffswelle in Brand gesetzt. Man spricht in diesem Bezug von Flächenbrand… „Es war nicht so, dass hier was gebrannt hat, hier ein Haus, da ein Haus. Sondern es hat faktisch die ganze Stadt gebrannt, es gab einen regelrechten Flächenbrand mit allen Nachfolgeerscheinungen. Mit ungeheuren Stürmen zum Beispiel. Bei einem Flächenbrand wird so viel Sauerstoff verbrannt, dass ungeheure Winde, um den Sauerstoffmangel auszugleichen, - man nennt es einen Feuersturm, entstanden sind. Was sogar dazu geführt hat, dass Menschen, die auf der Straße standen, von diesen Stürmen erfasst wurden, und ins Feuer gesogen worden sind.“

Quelle: https://www.extremnews.com/berichte/zeitgeschichte/

Ziel der Bomber war ein Flächenbrand, der eine ganze Stadt zerstört. Zuerst zerstörten Luftminen mit ihrer Druckwelle Fenster, Türen und Dächer. Dann folgten Sprengbomben mit Verzögerungszündern. Sie sollten u. a. Wasserleitungen zerstören, um ein späteres Löschen zu verhindern. In zweiter Welle wurden dann Stabbrandbomben mit Thermit, ein Gemisch aus Aluminium und Eisenoxid, abgeworfen. Der Mix wird 2200 Grad heiß und lässt sogar Stahl schmelzen (Phosphor schafft „nur“ 1200 Grad).Solche Luftangriffe wurden immer nach Sonnenuntergang geflogen, weil die abgesunkene Temperatur am Boden so den Kamin-Effekt förderte – die Brände wurden so ständig von unten mit frischer Luft versorgt und konnten sich noch weiter ausbreiten.

Quelle: Jörg Friedrich, „Der Brand“

Der perfekte Bombenangriff

Man hat einige Bombenangriffe im Zweiten Weltkrieg von britischer Seite, die perfekt waren. Hamburg war einer, Kassel war ein anderer, Dresden war ein dritter. Die waren eine Seltenheit, aber die waren das, was man immer geplant und gewünscht hatte.

Das war der perfekte Bombenangriff Dresden. Das war wie ein Meisterstück.

Frederick Taylor, britischer Historiker

Zu Friedenszeiten lebten rund 600.000 Menschen in Dresden – durch die Flüchtlingsströme aus dem Osten zählte die Stadt zu Zeiten das Bombenangriffs mindestens doppelt so viel, man spricht von 1,2 -1,4 Millionen Menschen, die sich im Februar 1945 in Dresden aufhielten. Der Bombenalarm kam für die Menschen in Dresden völlig überraschend.

Doch: Die sogenannte ‚Casablanca-Direktive‘ sei nicht nur ein Versuch gewesen, die wahren Absichten vor der eigenen Öffentlichkeit zu verbergen, sondern auch eine Maßnahme zur Rechtfertigung der Bomberoffensive, heißt es dazu im Film. Man spricht von geplant durchgeführtem Massenmord und der Zerstörung unersetzlicher Kulturgüter.

 

Der Chef des Bomberkommandos, Luftmarschall Harris, habe in seinem 1948 erschienenen Buch die letzten Zweifel an der historischen Wahrheit selbst beseitigt:

„Es muss mit Nachdruck gesagt werden, dass, von Essen abgesehen, wir niemals ein besonderes Industriewerk als Ziel gewählt hatten. Die Zerstörung von Industrieanlagen erschien uns stets als eine Art Sonderprämie. Unser eigentliches Ziel war immer die Innenstadt.“

 

Text-Quelle: https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/dresden