Freistaat Sachsen

Der Freistaat Sachsen ist ein Land im Osten  der 

Bundesrepublik Deutschland. Die Landeshauptstadt und größter Ballungsraum ist Dresden, die bevölkerungsreichste Stadt ist Leipzig, dritte Großstadt ist Chemnitz. Wie bereits als Land der Weimarer Republik bezeichnet sich Sachsen per Landesgesetz als Freistaat.

Die im Jahr 929 mit dem Burgbau in Meißen gegründete Markgrafschaft Meißen kann als Vorläufer des heutigen Sachsens angesehen werden. Die weitere Geschichte der Markgrafschaft ist von der Besiedlung und Landnahme durch germanische Völker (Ostsiedlung der Deutschen) geprägt, die bestehende slawische Strukturen übernahmen und weiter entwickelten. Eine Vielzahl von Ortsnamen und Gewässernamen in Sachsen ist slawischen Ursprungs. Vor allem im Erzgebirge kam es, bedingt durch Erzbergbau und Handel zu Wohlstand und zu Gründungen von Städten. Im Jahr 1089 kam die Markgrafschaft und seine Bevölkerung in den Besitz der Wettiner, die bereits in Thüringen über Besitzungen herrschten.

Am Ersten Weltkrieg nahm letztmals eine eigene sächsische Armee im Rahmen des deutschen Heeres teil. Nach der Abdankung des Königs im Herbst 1918 wurde Sachsen Freistaat im Deutschen Reich, das nun nach der Verfassung von 1919 Weimarer Republik genannt wurde (siehe: Geschichte Sachsens → Sachsen ab dem 20. Jahrhundert). Mit der Gleichschaltung der Länder 1934 verlor der Freistaat Sachsen den Großteil seiner politischen Kompetenzen zugunsten der in Sachsen territorial deckungsgleichen NSDAP-Gaustruktur, wurde aber wie die übrigen Länder im Reich nicht offiziell aufgelöst. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Land durch die sowjetische Besatzungsmacht rekonstituiert und um die deutsch gebliebenen Teile der preußischen Provinz Schlesien erweitert. 1952 wurden die Länder im Rahmen der DDR-Verwaltungsreform aufgelöst. Seit seiner Wiedergründung 1990 aus den Bezirken Dresden, Karl-Marx-Stadt/Chemnitz und Leipzig (ohne die Landkreise Altenburg und Schmölln, aber zuzüglich der Landkreise Hoyerswerda und Weißwasser) ist Sachsen ein Land der Bundesrepublik Deutschland.


Altkötzschenbroda, ganz in der Nähe von Dresden bietet einen wundervollen Weihnachtsmarkt, in Mitten des alten Dorfkerns.

Lichterglanz und Budenzauber

Altkötzschenbroda hat uns wirklich sehr positiv überrascht. Ein wundervoll sanierter alter Dorfkern, in dem man den Anger entlang an den Weihnachtsmarktständen entlang schlendert. Etwas Ruhe kann man sich dann auf dem Lichterpfad gönnen.

 

Hier gibt es viele verschiedene Winzerstände, Sandsteinkunstwerke, Ergebirgskunst, Töpfer, Filzen und Nähen, Holzkunst und natürlich auch dies und das für das leibliche Wohl. Das Angebot für Kinder ist toll. Backen, Kerzen ziehen, Puppentheater und eine 5 Stationen-Aufgabestrecke der evangelischen Kirche, lassen keine Wünsche übrig, die ursprüngliche Weihnacht zu erleben.

 

Am Rande der Großstadt Dresden, ist dies ein lohnendes Ausflugsziel, nicht nur in der Weihnachtszeit. Der alte Ortskern mit seinen Winzerhöfen ist sehenswert. Schön, dass er erhalten blieb.

 

Wir kommen wieder. Ganz bestimmt.

Sehr empfehlenswert.

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