Über mich

Ich bin Heike Pfennig und lebe in der schönsten Stadt Deutschlands, Dresden. Ich lebe mit Depressionen.

 

Fotografieren ist seit vielen Jahren mein Hobby. Angefangen hat alles, damals, als meine Kinder mein liebstes Fotomotiv waren. Ich erinnere mich noch gern daran wie ich, wenn wir unterwegs waren, stets mindestens 3 Filmrollen bei mir hatte. Für einen zweiwöchigen Urlaub benötigte ich 30 Filme je 36 Bilder. Damals war Motiv-suche und das sich ausprobieren noch sehr begrenzt. Ich hatte ja keinen Computer, keine Fotodateien, die eine Auswahl erlaubten. Die Filmrollen kamen zur Entwicklung und dann hielt ich meine Papierfotos in der Hand, ob schön oder misslungen. Ein Drittel meiner Fotos verschwand stets im Papierkorb.

 

Heute ist das, zum Glück, nicht mehr so. Jetzt fotografiere ich mit meiner Digitalkamera Sony Alpha 65. 

Ich kann fotografieren bis die Speicherkarte platzt. Dies passiert jedoch selten, da ich jeden Abend neugierig meine Fotos auf den Laptop ziehe. Dann beginnt die Sichtung und der digitale Papierkorb bekommt so manche Fotodatei.  

Meine Fotos sind leicht bearbeitet. Nachbearbeitung erfolgt bei notwendigen Motiv ausrichten, Gegenlicht und Zuschnitt. Ich mag meine Fotos so natürlich, wie möglich.

Es gibt so viel Schönes zu sehen, zu erleben und zu fotografieren. Dänemark und das Meer sind meine Favoriten, da wird es auf der Speicherkarte, an einem Tag, auch schon mal eng.

 

Depressionen bestimmen, seit 2011 mein Leben. Es gibt Tage die freundlich und hell sind, wo das Leben leicht ist. Aber auch Tage, die dunkel und leer sind. Tage, wo schon das aufstehen eine Qual sind. Tage, an denen die Depression mir Blei in jeden Körperteil legt, jede Bewegung, jeder Schritt ist schwer und kostet alle Kraft. Mein Kopf hat es schwer zu denken, andererseits gibt es im Gedankenkarussell keinen Stop. Es ist gähnende Leere in mir. An solchen Tagen gibt es keine Freude und ich bin froh, wenn der Tag zu Ende ist.

 

Irgendwann habe ich begonnen, die Gedanken aus dem Karussell, auf zu schreiben. Irgendwohin mussten diese Gedanken, sie mussten raus aus mir. So entstanden die ersten Gedichte. Facebook war mein Medium, wo ich mir, zum ersten mal, traute diese zu veröffentlichen. Ich begann offen über mein Leben mit der Depression zu schreiben. Positive Rückmeldungen bestärkten mich weiter zu schreiben. 

 

Nun habe ich mir eine Homepage und einen Blog angelegt. Sie sind mein Fotobuch und mein Gedankenbuch. Sie geben Einblicke, Erfahrungen und Erinnerungen, für mich und andere.

 

  

Liebe Grüße aus Dresden

 

Heike Pfennig


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