Das Erzgebirge


Die erzgebirgische Natur wurde seit der Besiedlungswelle im Mittelalter immer durch seine Bewohner intensiv geformt. Dies geschah besonders durch großflächige Rodungen des ursprünglich dichten Waldes, um dem enormen Holzbedarf des Bergbaus und Hüttenwesens nachzukommen. Auch die überall neu entstehenden Siedlungen sowie die Landwirtschaft benötigten Raum. Jedoch prägte der Bergbau mit Halden, Stauanlagen, Gräben und Pingen an vielen Orten das Landschaftsbild und die Lebensräume von Pflanzen und Tieren auch direkt. Bereits im 19. Jahrhundert gab es erste Anzeichen für lokales Waldsterben. In den letzten Jahren werden daher, statt der bisher vorherrschenden Fichten-Monokulturen, wieder bevorzugt standortgerechte Mischwälder angepflanzt.

Petrus Albinus benutzte den Namen Erzgebirge erstmals 1589 in seiner Chronik. Vorübergehend verwendete man zu Beginn des 17. Jahrhunderts auch den Namen Meißener Berge. Ein viertel Jahrhundert später bürgerte sich endgültig die Bezeichnung Erzgebirge und tschechisch Rudohoří ein.

 

In der Advents- und Weihnachtszeit bilden Erzgebirge und Weihnachten in der Außenwahrnehmung eine meist untrennbare Einheit. Aus dem Jahrhunderte die Region prägenden Bergbau entstanden vielfältige Traditionen und Bräuche, die in der Advents- und Weihnachtszeit – teilweise zu touristischen Festveranstaltungen abgewandelt – intensiv gepflegt werden. Dazu gehören Bergparaden, Hutzenabende, das öffentliche Pyramidenanschieben und Mettenschichtfeiern.

Erzgebirgische Volkskunst, etwa in Form von Räuchermännchen, Weihnachtspyramiden, Schwibbögen, Nussknacker oder Bergmanns-und Engelsfiguren, findet als Weihnachtsschmuck meist im privaten Bereich Verwendung. Die Orte im oberen Erzgebirge verwandeln sich in der Weihnachtszeit durch ihre so geschmückten Fenster in ein „Lichtermeer“. Die typischen Weihnachtsmärkte sind deutschlandweit und auch darüber hinaus bekannt. Die größten und bekanntesten befinden sich in den mittelalterlichen Bergstädten Schneeberg, Schwarzenberg, Annaberg und Freiberg.


Im Rabenauer Grund - Von Rabenau bis Coßmannsdorf

Von Rabenau bis Coßmannsdorf

Wieder im Rabenauer Grund. Ausgangspunkt ist wieder der Parkplatz an der Rabenauer Mühle. 

 

Heute laufen wir in der anderen Richtung an der Weißeritz entlang, in der Hoffnung die Teufelskanzel zu finden.

 

Der Wanderweg ist gut ausgebaut und einfach. Wir laufen im Grund - rechts und links die erheben sich die Felsen und die Weißeritzbahn schlängelt sich ebenfalls hier entlang

 

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Freiberg - Osterzgebirge - Eine wundervolle Stadt, an der Silberstraße, mit toller Altstadt, Schloss und Silberzechen

Freiberg - eine Perle an der Silberstraße

Auf der Suche nach einem schönen Ausflugsziel in Verbindung mit einer katholischen Kirche, hat mich Freiberg im Internet überzeugt. 45 Minuten von Dresden aus, fuhren wir immer die Silberstraße entlang. Eine wundervolle ruhige Strecke, mit guten Ausblicken.

Wir parkten auf dem Untermarkt, direkt am Freiberger Dom. Dieser war unser erstes Ziel. Der Freiberger Dom ist gigantisch in seiner Bauweise und Ausstattung. Dort zündete ich meine Kerze des Gedenkens an. 

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Altenberg, da wo Winter ist. Ein grauer nebelverhangener Sonntag-Nachmittag, mit Überraschung.

Altenberg/Erzgebirge

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Das ultimative Weihnachtsdorf heißt Seiffen, im Erzgebirge. Weihnachtsmarkt und Handwerk, toll geschmückte Stadt, offene Werkstätten, alte Weihnachtslieder und

Kurort Seiffen - Spielzeugdorf

Heute machen wir uns auf den Weg nach Seiffen, im Erzgebirge. Wir müssen 69 Km fahren und je höher wir kommen um so dichter wird die Schneedecke. So dauert unsere Anfahrt etwas länger. Aber wir sind sehr einsam unterwegs. Angekommen werden wir auf einen Parkplatz geleitet und zahlen unsere 7,00 Euro Gebühr. 

 

Gespannt machen wir uns auf ins Weihnachtswunderland. Überall stehen Weihnachtsbäume, Herrnhuter Sterne leuchten in allen Farben, Pyramiden und Schwibbögen zeigen ihre schönsten Formen und Lichter. Überall leuchten bunte Weihnachtslaternen am Wegesrand.

 

Die Marktstände reihen sich die lange Hauptstraße entlang, bieten alles für das leibliche Wohl und aus den Stadtlautsprechern klingen Weihnachtslieder, in alter Weise.

 

Die offenen Werkstätten und Läden der Spielzeugmacher reihen sich hier wie Perlen an einer Kette aneinander. Sie sind geöffnet und laden zum schauen und kaufen ein. 

 

Überall bestaunen wir Räuchermänner/frauen, Engel, Weihnachtsmänner, Bergmänner, Nussknacker und allerlei Holzfiguren. Wir kommen aus dem Staunen nicht heraus. Natürlich gibt es auch Pyramiden, groß und klein in Vielfalt von Form und Gestaltung. Schwibbögen, traditionell bis modern und mit Lichtspielen der unterschiedlichsten Weisen. Fantastisch. Wundervoll. Es ist für uns, wie im Weihnachtswunderland.

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