Oberwiesenthal Erzgebirge

Oberwiesenthal (seit 29. Mai 1935 Kurort Oberwiesenthal) am Fuß des Fichtelbergs ist mit 914 m ü. NHN die höchst gelegene Stadt Deutschlands und der Wintersportort im Erzgebirge, der die meisten Übernachtungen aufzuweisen hat. Die Stadt trägt den Titel Staatlich anerkannter Luftkurort.

Die Neustadt am Wiesenthal wurde 1527 von den Herren von Schönburg als Bergstadt gegründet, da ein Jahr zuvor in der Region Silbererz gefunden wurde. Bereits 1530 erhielt der neue Ort das Stadtrecht. 

Seit 1897 besteht ein Bahnanschluss an der dampfbetriebenen Schmalspurbahn Cranzahl–Kurort Oberwiesenthal (bekannt unter Fichtelbergbahn).

Der Fichtelberg bei Oberwiesenthal im Erzgebirgskreis ist mit 1.214,79 m ü. NHN1 der höchste Berg in Sachsen. 

Auf dem Gipfel des Fichtelbergs stehen das Fichtelberghaus mit Aussichtsturm, eine Wetterwarte und eine markante Station der Königlich-Sächsischen Triangulation von 1864, mit der Vermessungen von regionaler und überregionaler Bedeutung durchgeführt wurden. 

Das erste nachweisbare, von Oskar Puschmann projektierte, Fichtelberghaus wurde in den Jahren 1888/89 auf dem Plateau des Fichtelbergs erbaut. Ende der 1990er Jahre wurde das Fichtelberghaus, in Anlehnung an das alte Gebäude, umgebaut und am 18. Juli 1999 wiedereröffnet. Der neu errichtete Aussichtsturm ist nur noch 31 m hoch.

Die Fichtelberg-Schwebebahn ist die älteste Luftseilbahn Deutschlands und ging im Dezember 1924 in Betrieb. Sie führt von der Talstation (905,5 m) zur auf dem Gipfelplateau gelegenen Bergstation (1.208,9 m). 

Quelle: wikipedia

Kirchenglocke, als Denkmal der Einheit Deutschlands

Im Jahr 2009 schlug Gerd Schlesinger, Türmer der Stadt Schwarzenberg, vor, auf dem Fichtelberg eine läutbare Kirchenglocke aufzustellen, die als Denkmal der Einheit Deutschlands gelten soll. Ihr Geläut soll bis ins benachbarte Tschechien zu hören sein und somit auch für ein vereinigtes Europa erklingen. Die Gussstahlglocke mit einem Gewicht von 1600 kg und dem Schlagton „d’“ wurde bereits 1920 gegossen.