Meer, Meer ich möchte Meer!

Seit ein paar Jahren, sind wir immer im März ein paar Tage an der Ostsee. Boltenhagen, Wismar, Warnemünde, Zingst, Stralsund, die Insel Rügen ... es gibt so viel zu sehen. Am schönsten ist es am Meer. Immer und immer wieder. Für uns ist die Nebensaison genau richtig. Wir lieben die Ruhe und das Alleinsein an den Stränden. Genuss für alle Sinne.


Spuren im Sand - Spuren auf meinem Weg - Spuren hinterlassen - die Seele ist frei - Dankbarkeit für jeden Tag

Spuren im Sand - Meine Spuren im Sand

Spuren im Sand, warum gerade sind sie es, die mir jetzt meinen Weg zeigen.

Spuren im Sand, sind oft nur für kurze Zeit sichtbar.

Das Meer und der Wind geben dem Sand immer wieder ein anderes Aussehen.

Sie nehmen die Spuren im Sand und tragen sie weit fort.

Dorthin wo meine Träume sind.

Spuren im Sand, sind meine Erinnerungen an das Meer.

Erinnerungen an das wohlige Gefühl unter meinen Füßen.

Die feinen Sandkörner wie sie sanft meine Fußsohlen massieren,

sich zwischen meinen Zehen heimisch fühlen.

Erinnerungen an die Anstrengungen auf meinem Weg,

die Füße versinken tief im Sand und die Schritte sind schwer.

Spuren im Sand, sind Erinnerungen an meine schönen Momente,

an die Freiheit meiner Seele und das Meer spielt seine Melodie dazu.

Es zieht mich immer, am Strand entlang,

in den Ohren das Rauschen der Wellen, das klimpern der Kiesel,

meine Augen immer auf der Suche nach Muscheln und Steinen,

in der Nase, den Duft vom Meer und

der Wind spielt mit meinen Haaren.

Spuren im Sand, am Strand des weiten Meeres ist Auszeit.

Auszeit für die kranke Seele.

Spuren im Sand, ich bin ganz bei mir selbst.

Ich finde Ruhe, Frieden, Freude, Glück und Dankbarkeit.

Dankbarkeit für jeden Tag, an dem ich Spuren im Sand hinterlassen kann.

Für jeden Tag, den ich erleben darf.

Foto-Gedicht: Am Meer – Hier bin ich Mensch, hier darf ich sein

Am Meer – Hier bin ich Mensch, hier darf ich sein

Das Meer formt die Natur in wunderschöner Weise.

Es lässt mich über breite Sand- und Steinstrände gehen.

Mal an flachen Ufern, mal staunend an der Steilküste entlang.

Es treibt mich voran, mit allen Sinnen.

Es gibt mir so viele Geschenke. Geschenke der Natur.

Ich lasse mich treiben, immer mit der Musik der Wellen in den Ohren.

Der Sand unter meinen Füßen, ist weich und nimmt meine Spuren auf.

In Ufernähe baue ich ein Burg aus Sand und schaue wie die Wellen mit ihr spielen.

Ich male ein Herz in den Sand und schicke es auf die Reise.

Das Meer bedankt sich mit leisem rauschen seiner Wellen.

Eine Weile schaue ich den bunten Kieselsteinen zu.

Wie sie hin und her, her und hin schwimmen, so wie die Wellen sie tragen.

Ich höre ihrem fröhlichen Wispern und Klimpern zu.

Das Meer formt für mich die bunten Kiesel rund.

Lässt Bernstein glitzern und Hühnergötter entstehen.

Schleift Holz und Glas und trägt Muscheln an Land.

Steilküsten zeigen mir die Kraft der Wellen.

Eindrucksvoll erheben sie sich an den Ufern.

Steingewirr und abgestürzte Bäume beenden so mache Wanderung.

Ach noch ein Stück, bis an die Ecke, bis an den Baum.

Wellen brechen sich, an riesigen Steinen, am Ufer entlang.

Schaumkronen kräuseln sich darüber hinweg.

Ich sehe hinaus auf das Meer.

Große Schiffe fahren in ferne Länder.

Fischerboote sind auf dem Weg zu den Fischgründen.

Segelboote treiben im Wind.

Surfer wetteifern mit den Wellen um den Sieg.

Ein Leuchtturm gibt den Blick in die Ferne frei.

Und ich, ich gehe hier am Strand entlang, so weit mich meine Füße tragen.

Der Wind trägt den Meeresduft zu mir.

Er zauselt mir sanft die Haare und streichelt meine Haut.

Die Musik der Wellen lässt meine Seele entspannen.

Der Ruf der Möwen zaubert ein Lächeln in mein Gesicht.

Manch Möwentanz gab mir schon Freude.

Hier bin ich Mensch, hier darf ich sein.

Hier bin ich frei.

Foto-Gedicht: Am Meer! Mit allen Sinnen, von Sinnen

Am Meer! Mit allen Sinnen - von Sinnen

Das Meer in seiner unendlichen Weite.

Ich liebe den Blick über das Wasser bis hin zum Horizont.

Das Meer ändert Tag für Tag seine Farbe.

Es zeigt mir stets sein ehrliches Gesicht.

Seine Gefühle kann ich hören, tief in mir.

Es zieht mich in seinen Bann, so wie es ist, jeden Tag.

Am Meer. Ich kann es sehen, fühlen, riechen, schmecken und hören.

Wie ein Spiegel, blank, liegt es da.

Ganz ruhig und die heiße Sonne lässt Nebel aufsteigen.

Ich kann die Wolken im Wasser sehen.

Die Sonne verzaubert es in einen Silbersee.

Nur ganz leise begrüßt jede kleine Welle den Sand.

Das Meer flüstert sein Lied von der Ruhe.

Ich bummle vor mich hin und sehe hinaus auf den Horizont.

Glutrot geht am Abend die Sonne, im Meer, schlafen.

Am Meer. Ich kann es sehen, fühlen, riechen, schmecken und hören.

Der leichte Wind blähst mir um die Nase.

Das Meer zeigt heute seine schönsten Wellen.

Sie singen, deutlich vernehmbar, ihr Lied von der Ferne.

Die Kieselsteine tanzen fröhlich hin und her.

Sie spielen die schönste Musik dazu.

Die Möwen schunkeln fröhlich mit.

So manche Muschel spült an den Strand.

Kleine Wassertropfen necken mich.

Ich wandere so vor mich hin, nichts im Sinn.

Und höre nur die wunderschöne Meeresmelodie.

 

Am Meer. Ich kann es sehen, fühlen, riechen, schmecken und hören.

Das Meer, so wütend und brausend.

Die Wellen erheben sich in voller Größe.

Sie schlagen laut schallend an den Strand.

Die Möwen meckern laut vor sich hin.

Der Wind pfeift genervt und falsch dazu.

Der Himmel zeigt traurig seine dicksten Wolken.

Wassertropfen und Sandkörner peitschen mein Gesicht und zwicken mir die Nase.

Ich kann mich kaum auf den Füßen halten.

Und doch muss ich schauen und staunen.

Das Meer so wütend, so laut, so gefährlich und doch so schön.

Am Meer. Ich kann es sehen, fühlen, riechen, schmecken und hören.

Am Meer, da bin ich frei, kann sein wie ich bin.

Die Wellen tragen meine Sorgen hinaus bis zum Horizont.

Ihre Melodien befreien meine Gedanken.

Meine Seele singt ihr schönste Lied.

Am Meer. Ich will es sehen, hören, fühlen, riechen und schmecken.

Am Meer. Mit allen Sinnen – von Sinnen.