Warnemünde

Das Ostseebad Warnemünde ist ein Ortsteil der Hansestadt Rostock und verdankt den Namen seiner Lage an der nördlichen Mündung des Flusses Warnow. Warnemünde zählt zu den beliebtesten Seebädern Deutschlands und ist ein Anlaufziel großer Kreuzfahrtschiffe aus aller Welt, die mittlerweile das Ortsbild prägen. 

Dem ehemaligen Fischerdorf Warnemünde gelang der Spagat zwischen Tradition und Moderne: Wahrzeichen wie der 1898 erbaute 30m hohe Leuchtturm und der über Grenzen bekannte Teepott,  die mondäne Flaniermeile am Alten Strom und die moderne Strandpromenade ziehen jährlich viele Gäste nach Warnemünde. Reizvoll ist auch der historische Stadtkern mit den liebevoll restaurierten Fischerhäuschen, in denen Gäste ihren Urlaub an der Ostsee verbringen können. Auf den Badeurlauber wartet übrigens ein ca. 100m breiter und 5km langer feinsandiger Ostseestrand! 

Fähren, Yachten und Ausflugsschiffe prägen das maritime Bild von Warnemünde. Nur wenige Orte der Ostseeküste können ihre Besucher vergleichbar in den Bann ziehen wie das abwechslungsreiche Warnemünde: Lassen Sie sich von der frischen Meeresluft, von geschäftigem Treiben wie ruhigen Momenten der Ostsee beeindrucken. Freuen Sie sich auf  eines der schönsten Ostseebäder – Warnemünde erwartet Sie.

Durch die schönen kleinen Gassen schlendern.

Am Alten Strom und am Strand entlang.

Das Rostocker Ratsarchiv verrät, dass der Alte Strom bereits im Jahr 1423 ausgehoben und dabei mit Bollwerken befestigt wurde. Bis 1903 war er die einzige und somit wichtigste Schiffszufahrt von der Ostsee zum Hafen Rostock. Schon 1288 sorgte die Hansestadt Rostock für die Instandhaltung des Warnemünder Hafens. 

Die ersten Bewohner des heutigen Warnemündes waren Slawen. Ihnen folgten Friesen und schließlich Niedersachsen, die um 1100 das Dorf Warnemünde westlich des Alten Stroms gründeten und sich dort niederließen. Der Baustil der historischen Häuser südlich der Bahnhofsbrücke blieb übrigens bis heute erhalten.

Bis ins 19. Jahrhundert existierten nur die Straßen Vörreeg (plattdeutsch: Vordere Reihe, heute Am Strom) und Achterreeg (plattdeutsch: Hintere Reihe, heute Alexandrinenstraße). Beide Straßen wurden parallel zum Alten Strom errichtet.