Kaiserbad Heringsdorf

„Sehen und gesehen werden“ – beim Spaziergang vorbei an den Prunkbauten wird spürbar, was für die Berliner High Society des ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts als schick galt. Adel und Geldadel, Künstler wie Lyonel Feininger, Musiker wie Johann Strauß oder Schriftsteller wie Maxim Gorki, Theodor Fontane, Leo Tolstoi oder Thomas Mann zog das mondäne Kaiserbad allsommerlich in seinen Bann. Selbst Kaiser Wilhelm II. kam gern auf einen Tee in Heringsdorf vorbei. Als „Badewanne der Berliner“ beschrieb Heinrich Mann das Seebad Heringsdorf in den 1930er Jahren. Und auch er war nur zu gern Gast hier. Die wunderschönen Bäderarchitektur-Villen von damals sind erhalten geblieben. Liebevoll saniert, laden sie heute als Feriendomizile ein, selbst ein Teil jener glanzvollen Zeit zu werden

Hell glänzt die Pyramide der Seebrücke in der Sonne. Mit 508 Metern ist sie die längste bewirtschaftete auf dem europäischen Kontinent. Auch sie ist mit ihren vielen kleinen Läden und Lokalen ein Ort zum Entdecken und Erleben, zum Flanieren und Genießen.

An der Seebrücke Heringsdorf

Seebrückenbeobachtungen

Kurhausplatz

Schattenpromenade mit Meerausblicken

Bäderarchitekturvillen entlang der Promenade bis Ahlbeck