Psychotherapie ist für mich Seelenbalsam. Ist arbeiten an mir selbst und für mich selbst. Psychotherapie ist nicht einfach, aber es lohnt sich.

Psychotherapie – Ein wunderbares Hilfsangebot, mein wirkliches ICH zu finden.

Ich bin seit 7 Jahren in psychotherapeutischer Therapie. Ich habe viele Stunden Verhaltenstherapie absolviert und bin jetzt seit 1 Jahr in der ambulanten Traumatherapie.

 

Immer wieder begegnet mir Abwertung und Ablehnung in Bezug auf eine Therapie. Aus diesem Grund schreibe ich heute über meine Erfahrungen mit der Psychotherapie. Dabei ist es unerheblich welche Form der Therapie es ist.

 

Psychotherapie ist nicht einfach und das hat vielfältige Gründe. Der Weg, das Thema, die Aufgabe, meine Wochen-Erlebnisse, mein psychische Verfassung, meine Motivation und meine Sicht auf mich selbst und meine bisherigen Erfolge. Oft stehe ich mir selbst im Weg.

 

Obwohl ich schon so viele Jahre dort hin gehe, ist es immer wieder Überwindung. Überwindung mich aufzuraffen, mich zu waschen, anzuziehen, mit Bahn und Bus zu fahren und bereit zu sein, über mich selbst, meine Erlebnisse, zu sprechen. Es fällt mal schwerer und mal weniger schwer.

Therapiestunde ist, was ich daraus mache

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Du schon wieder! Du wieder mit deiner Therapie...! Nicht jeder Mensch braucht eine Therapie. Therapie ist nur was für Durchgeknallte ....

Du immer, mit deiner Therapie!

Worte die mir immer und immer wieder begegnen, die mich schwer verletzen. Bin ich als Mensch, in Therapie, nicht zurechnungsfähig? Ist Therapie etwas, was mich abwertet, in die „Psychoecke“ steckt?

 

Immer wieder bemerke ich sehr deutlich, dass Menschen um mich herum, ja auch in meiner Familie, nicht mehr zuhören, mich belächeln oder abwinken, wenn das Wort THERAPIE fällt.

 

Gerade passiert es wieder und ich bin an der Stelle mich zu fragen, ob es einen Sinn macht, für therapeutische Hilfe zu motivieren. Ich bin Betroffen! Ich bin depressiv! Ich bin aber nicht geistig behindert!

 

Ich selbst habe sehr gute Erfahrungen gesammelt und bin froh, dass es psychotherapeutische Hilfe gibt. Mein Sohn sagt mir heute, er möchte die Jahre in der Kinder-psychologischen Therapie nicht missen.

Leider habe ich auch erfahren müssen, wo es enden kann, wenn keine Hilfe angenommen wird. Mein Bruder hat sich erschossen.  

Vorurteile im Lebensumfeld behindern Psychotherapie

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Die Qual der Wahl - Welche Therapieform ist für mich richtig? - Verhaltenstherapie - analytische oder tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie oder Gespräch

Welche Therapie ist richtig?

Fünf therapeutische Verfahren sind wissenschaftlich anerkannt: Verhaltenstherapie, analytische und tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie sowie Gesprächspsychotherapie und systemische Therapie.

 

Allerdings werden nur die ersten drei von den gesetzlichen Krankenkassen bezuschusst.

 

 

Eines müssen sich Patienten vor Therapiebeginn noch bewusst machen: Der Therapeut hat nicht die Aufgabe, nur ein Medikament zu verabreichen und man wird wieder gesund.

 

Für den Heilungserfolg muss der Behandelte selbst aktiv mitarbeiten, vor allem an sich selbst. Das gilt für alle Verfahren. Deshalb sollte man sich schon vorab überlegen, welche Ziele man in der Therapie überhaupt erreichen möchte.


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