Meine Erfahrungen und Sichtweisen zum Medikament Risperidon/Risperidal

Risperidon(Risperidal) ein Medikament das gibt und nimmt

 

Ausschleichen in den minimalsten Schritten

 

Ich habe jetzt fast 4 Jahre Risperidon genommen, zu meinen Antidepressiva. Ich habe es bekommen, als ich schlimme Angstzustände und Panikattacken hatte. In diesem Jahr sind die Angstzustände weniger heftig und die Panikattacken wurden sehr selten. Ich las von den heftigen Nebenwirkungen des Medis und habe ich mich entschieden, den Versuch zu unternehmen, ohne dieses Medikament aus zu kommen.

 

Ich sprach das Vorhaben bei meiner Ärztin an, die nur sagte versuchen sie es. Sie sagte weder etwas dazu wie die Reduzierung/das Ausschleichen vor sich gehen sollte, noch warnte sie mich vor dem Entzug. Ohne die Hilfe von meiner Freundin Yvonne und Markus wäre der Versuch wohl gescheitert.

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Ich bin jetzt nur noch mit 0,25mg des Medis Risperidon unterwegs. Mein Leben hat sich verändert.

Gute und andere Tage in meinem Leben

Ja was mache ich eigentlich? Ich versuche wieder einmal in den Tag zu kommen und das ist heute einmal mehr unbeschreiblich schwer.

Jetzt, fast ohne Risperidon, sind meine Tage und mein Lebensrytmus anders. Mit Risperidon waren alle Tage gleich schwer. Es gab nur wenige Tag die gut waren, aber nie leicht. Alles, jeder Schritt, jedes Wort, jede Tat alles war anstrengend und im Gefühlsnichts. Ich war zugedröhnt und kalt gestellt.

 

Jetzt sind die Tage wie auf einer Achterbahn. Mal bin ich oben, mal bin ich unten. Es gibt jetzt abwechselnd 1-2 Tage wo es mir gut geht und dann 1-2 Tage wo ich im Nichts lebe.

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