Depression und Familie - Freunde

Mein Leben mit der Depression ist auch ein Leben in und mit der Familie und Freunden. Es gibt Höhen und Tiefen. Es gibt Glück und Leid. So ist das Leben. Hier schreibe ich über meine Sichtweisen, Erfahrungen und Erkenntnisse, sowie über meine Wünsche für Familie und Freunde. Über Liebe und Glück, über Grenzen setzen und Los lassen.


Im Kampf mit mir selbst - Familie - Grenzen setzen - Sichtweisen - Lernen - Veränderung - Loslassen

Grenzen setzen in der Familie ist Schwerstarbeit

Mein Gedankenkarussell

Warum zur Hölle tut Grenzen setzen so weh? Warum fühle ich mich so schuldig? Warum werden Entscheidungen zum Loslassen, notwendiger Weise akzeptiert, aber nicht verstanden? Warum möchte ich, dass sie verstanden werden? Das ich verstanden werde? Warum setzt mich das unter Druck? Warum zweifle ich immer wieder an mir und meinen Entscheidungen?

Bin ich wirklich auf dem richtigen Weg? Bin ich auf meinem Weg?

Antworten, die ich in der Therapie gefunden habe

Ich bin psychisch krank, weil ich nicht gelernt habe für mich selbst zu sorgen! Ich bin durch zu viele Tiefen des Lebens gegangen und habe überlebt, sie haben mich geprägt. Mein Fass der Verletzungen/Demütigungen ist rand voll und es braucht nicht viel, um es zum überlaufen zu bringen.

 

Ich bin am Beginn meines Lern- und Veränderungsprozesses. Ich bin in meinem Handeln und Denken nicht stabil. Mein innerer Kritiker macht mir immer wieder Druck. Er meldet sich oft zu Wort und macht mich klein, dumm und wertlos. Mein schlechtes Gewissen folgt, noch immer, überholten Glaubenssätzen. Ich glaube nicht an mich und vertraue mir selbst nicht.

Mein Blick ist noch immer, stark auf die Menschen (Michael, Kinder) ausgerichtet. Ich möchte es noch immer, anderen (Michael) recht machen. Er hat es verdient. Dagegen stellt sich meine starke Sehnsucht, das Michael auch einmal, gegenüber seiner jüngsten Tochter, für mich einsteht. Das es einen Menschen gibt, der für mich kämpft. Daraus entsteht ein immerwährender Gedankenstrudel.

 

Jeder Mensch, auch Michael, folgt in erster Linie seinen eigenen Glaubenssätzen. Michael kann gut damit leben, ist gesund und hat Freude am Leben.

 

Traumatisierung und Depression zeigen so unwirkliche Nuancen. Sie haben mich verändert und viele „normale“ Dinge aus meinem Leben genommen. Ich verstehe mich oft selbst nicht. Wie soll dann ein unbelasteter, glücklicher, aktiver Mensch verstehen, was in mir vorgeht und warum mich etwas aus der Bahn wirft?

 

Es gibt - Sichtweisen, Handlungszwänge, Befindlichkeiten, seelischen Stress und Glaubenssätze – Dinge, die Michael überhaupt nicht verstehen kann, da er nicht über die gesammelten negativen Erfahrungen aus meinem Leben verfügt. Ein Glück, für ihn. Er kann aber auch nicht davon ausgehen, dass nur seine Sichtweisen … richtig sind und für uns beide gut sind.

 

Ja, Michaels Denken – es wird sich schon wieder einrenken - Heike wird sich wieder beruhigen – hat mich tief verletzt. Ich kann seinem Wunsch – ich möchte doch nur alle in der Familie zusammen haben – verstehen, aber nicht mehr folgen.

 

Es geht nur mit Respekt, Akzeptanz, Einsichten und Veränderung auf beiden Seiten. Es wird eine Lern-Prozess für uns Beide sein.

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Geburtstag! Gedanken, die meine Seele treiben. Schön, dass es dich gibt.

Geburtstag! Gedanken, die meine Seele treiben

 

Heute früh bin ich aufgewacht.

Selten, aber wahr. Du warst auch noch da, neben mir.

Ich schaute in den Gesicht.

Meine Augen zogen ihre Blicke über jede deiner Falten,

deine geschlossenen Augen, die Nase, den Mund.

Es war so schön, dich einfach so anzusehen.

Zu wissen, dass du mein Glück bist.

Meine Finger glitten ganz von selbst, über dein Gesicht.

Ein wunderschönes Lächeln veränderte es.

Mit einem warmem Blick, begannst du in den Tag zu schauen.

Mit ganzer Seele glaubte ich, es ist schön, dass es dich gibt.

In mir zog Seelenwärme, vom Kopf bis in den kleinen Zeh.

 

Guten Morgen mein Sonnenschein!

Guten Morgen mein Geburtstagskind!

 

 

Heute hast du Geburtstag.

64 Jahre bist du nun schon durch das Leben gelaufen.

Berg auf und Berg ab und im Tal entlang.

 

12 Jahre gehen wir nun gemeinsam durch das Leben,

in guten und in nicht so guten Zeiten.

Ich habe wieder ein Fotobuch für dich gestaltet.

Es vereint die schönsten Fotos des vergangenen Jahres mit meinen Gedanken.

Gedanken voll Seelenmomenten und Liebe, für dich, für uns, für mich.

 

Es ist dein Tag!

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Familie! Eine Tür hat sich geschlossen. Den Schlüssel werfe ich ins Meer. Eine andere Tür steht weit offen, für mich. Schön, dass es euch gibt, in meinem Leben.

Ich habe eine Familie

Heute hängen in mir Gedanken an Familie.

Familie ist etwas, was ich tief im Herzen spüre, ein Band der Liebe.

Familie ist, wo ich zu Hause bin, wo ich angekommen bin, 

wo ich mich aufgehoben fühle, ich verstanden werde. 

Familie ist, wo ich angenommen werde, wie ich bin, 

wo ich Hilfe und Unterstützung bekomme, wenn ich sie brauche.

Familie ist, wo jeder sein ICH leben kann, seinen eigenen Weg gehen kann,

 wo mir zugehört wird, mir Verständnis gegeben wird.

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Ein Tod, ein Nachlass-Brief. Loslassen.

Familie? Loslassen

Ein Tod, ein Nachlass - Brief! Eiskalt und schwarz auf weiß zeigt er mir, dass ich nicht dazu gehörte. Nicht in meine Familie gehörte.

Es ist vorbei! Endgültig vorbei. Es ist niemand mehr da, für den ich mich verbiegen muss, dem ich gefallen möchte, für den ich perfekt sein möchte, von dem ich mir Liebe, Zuneigung, Verständnis und Vertrauen wünschte und es nie bekam.

Eine Tür hat sich geschlossen. Ich werde sie verschließen, mit Brettern vernageln und den Schlüssel ins Meer werfen, damit sie nie wieder aufgeht.

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Menschen gehen ihre Wege. Sie gehen allein oder gemeinsam. Lebenswege. Wir gehen unseren eigenen Weg, um unseren gemeinsamen Weg gehen zu können.

Lebenswege - Gemeinsame Wege

Gemeinsame Wege, die das Leben schreibt, die das Schicksal einschlägt,

die das Glück ausmalt und die von der Liebe getragen werden, die Liebe wachsen lassen.

Wir lernten uns vor 12 Jahren kennen und lieben.

In einer Zeit, in der wir Beide das wirkliche Leben suchten.

Wir waren vom Leben gezeichnet,

hin und her geworfen im reißenden Fluss des Lebens.

Existenzangst und wackelnder, zermürbender Arbeitsplatz,

Probleme mit unseren Kindern, auf der Suche nach dem Ich,

auf der Suche nach neuen Wegen,

 auf der Suche nach Wärme, Geborgenheit und Wertschätzung, nach Liebe.

 

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Wie das Leben so spielt. Ich habe den besten Ehemann der Welt. Ich bin dankbar für jeden Tag mit ihm.

Liebeserklärung an meinen Mann

Ich habe den besten Ehemann der Welt!

Ja, das kannst du wirklich glauben. Für mich ist das so!

Meine Depression hat vieles verändert, mich und unser Leben.

Ich kann dir nicht alles geben.

Mein ganzes ICH, mein Herz und meine Seele tragen meine Liebe zu dir.

Ich habe keine Gefühle mehr. Ich habe mein wertvollstes Buch verlegt, bin auf der Suche danach.

 

Und doch, wenn ich dich sehe, an dich denke, ist es tief in meinem Herzen ganz warm.

Meine Seele hat Frieden, in meiner Liebe zu dir.

Ich bin angekommen in meinem Leben, meinem Leben mit dir.

Glücklich? Zufrieden?

Ja, mit unserem gemeinsamen Leben bin ich glücklich und zufrieden.

 

Es ist schön, dass es dich gibt.

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Tranquilla hat mich zu einem Brief (im Buch) an meine Enkelkinder inspiriert. Sie sind auf ihrem Weg und das ist gut so.

Brief an mein Enkelkind

 

Liebe .....,

ich wünsche mir, dass das Buch von Tranquilla Trampeltreu dich, von nun an, durch dein Leben begleitet. Warum, dass möchte ich dir heute schreiben.

Mir ist diese Geschichte in der Trauma – Klinik begegnet. Als es vielen Patienten, in unserer Gruppe, nicht gut ging, hat eine Therapeutin von Tranquilla erzählt. Die Geschichte hat mich tief beeindruckt. Ich habe das Buch sofort für mich gekauft.

Die Geschichte von Tranquilla Trampeltreu erzählt, wie es im Leben so manches Mal zugeht und davon, dass es richtig ist, wenn wir auf unserem Weg bleiben. Jeder Mensch, so auch du, geht seinen eigenen Weg! Dein Weg muss nicht für andere gut sein, denn es ist dein Weg. Er muss nur für dich gut sein!

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Depressionen verhindern Liebe nicht. Brief einer Mutter an ihren wundervollen Sohn - Glaube an dich!

Brief an meinen wundervollen, psychisch kranken, Sohn

Ich habe dich geboren. Ich bin deine Mutter, die dich liebt, so wie du bist und weil du so bist.

Gestern erfuhr ich die Wahrheit, die ungeschönte Wahrheit.

Bis gestern noch, dachte ich diese Krankheit, hätte dir nicht alles genommen.

Nein, sie hat dir noch nicht alles genommen, denn du lebst noch. Das ist ein Glück!

Du lebst, aber dem Abgrund, sehr nahe.

Mein Herz schreit, meine Seele weint, meine Gedanken kreisen in Angst um dich.

Sie nehmen mir selbst die Farbe des Lebens. 

Die Depression hat dir die Fähigkeit genommen, dein Leben so zu gestalten wie du es willst.

Antriebslosigkeit, Teilnahmslosigkeit und Einsamkeit hat dir die Depression in den Alltag gebracht.

Sie gibt dir die Müdigkeit, bleierne und unendliche Müdigkeit.

 

Sie lässt dir Aktivität, Lebensfreude und Alltagsaufgaben unmöglich erscheinen.

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Brief an meine Freunde. Meine Zeilen sind für euch und kommen von Herzen. Passt auf euch auf!

Brief an meine Freunde

Meine lieben Freunde,

bitte lest diese Zeilen von mir! Bitte richtig lesen! Danach schaut in euch selbst! Ganz genau und ehrlich! Es ist eurer Leben! Achtet auf euch! Passt auf euch auf, bitte!

 

Die Depression hat wieder zugeschlagen. Heute erreichte mich die Nachricht, von meiner besten Freundin, die es getroffen hat. Wie so oft im Leben, bemerkt man die Richtigkeit von Empfehlungen und Ratschlägen erst, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist. Ich bin sehr betroffen darüber, dass es auch sie erwischt hat. Diese Betroffenheit, lässt mich diese Zeilen an euch schreiben.

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Abschied. Ich bin angekommen in MEINEM Leben.

Angekommen, in MEINEM Leben

Gedanken und Worte, die ich nie ausgesprochen habe. Ich konnte meinen Eltern nicht erzählen wie ich mich fühlte, wie ich es erlebt habe, warum ich manches tat. Es hätte nichts verändert, sie hätte es nicht verstanden.  


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