Texte 2017

Denke bist zu Ende! Ich bin wie ich bin und das ist gut so!

DENKE BIS GANZ  ZU ENDE!

"Gerade Menschen, die ungünstig denkend durch die Welt gehen und sich dadurch oft handlungsunfähig und schlecht fühlen, schaffen sich mit diesem Tipp eine großartige Möglichkeit, ihre Denkmuster zu verändern! Denke deine Horror-Szenarien bis zu Ende! Bis ganz zu Ende! Was passiert am Ende? Was fühle ich am Ende? Wo bin ich am Ende? Und wenn dir das Ende nicht gefällt, dann handle jetzt anders (nicht erst, wenn es zu spät ist). ... Es reicht schon, wenn du einen kleinen Baustein veränderst.    .....

Wo willst du hin? Wer willst du dann sein? Wo willst du dann sein? Stell dir die richtigen Fragen, gib dir Antworten und dann leg los! Du kannst das - ich glaube an dich!"

Anke Vogler Coaching

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Gefangen in mir selbst

Gefangen in mir selbst

Wolken am Himmel, dick, weiß und dunkel. Sie ziehen dahin und bringen Regen, oder nicht.

 

Die Sonne schafft es, ab und zu, hindurch zu luken und ihre Lichtstrahlen zu senden.

 

Nur kurz, aber ihre Strahlen erhellen den Himmel und die Erde.

 

Sie lassen die Wolken und die Erde, in den schönsten Farben erstrahlen.

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Gedankenstrudel: Früher da war das alles leicht... früher habe ich viel mehr geschafft... mein früheres ich...

Mein früheres ICH – Früher, ja da konnte ich viel mehr!

In meiner Selbsthilfegruppe „Ein Boot auf dem Meer“ lese ich oft, was ich auch so oft denke. Ich vergleiche meine derzeitige Situation, mein derzeitiges Können mit dem aus der Vergangenheit. Sätze, die mit: ja früher, da habe ich.... mein früheres ich.... in meinem alten Leben.... sind oft in meinen Gedanken.

Sind diese Gedanken für mich hilfreich? Ich denke ja und nein.  

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Glück und Pech gehören zusammen wie das Licht und der Schatten. Ich habe es erlebt und meine Gefühle flüsterten leise: das ist Glück.

Glück und Pech im Miteinander

Heute könnte ich sagen, mich hat das Pech verfolgt. Ich könnte aber auch sagen, mich hat das Glück verfolgt. Ja, ich habe es erlebt, wie nah Glück und Pech zusammenliegen.

 

Am Morgen hatte ich Glück. Ich hatte einen recht guten Start in den Tag. Ich hatte genug Motivation für meine Ergotherapie. Danach wollte / musste ich noch meinem Hausarzt einen Besuch abstatten. Danach wollte ich in die Kirche fahren. So war der Plan.

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Mein Tag. Er vergeht und ich gebe ihm was ich kann. Er ist wie er ist. Mal so oder eben so.

Gedanken zu meinem Tag

Früh am Morgen, wenn der Wecker klingelt stehe ich auf. Ja, ich habe es mir selbst ausgesucht. Ich stehe auf, weil ich Michael Frühstück machen möchte und ich schaffe es jeden Tag. Darauf sollte ich stolz sein. Ich kann es aber nicht. Was ist das schon für eine Leistung, Frühstück machen? Da ist es wieder. Diese alte Denkstruktur, dieses ich muss doch mehr können, dieses es ist nicht gut genug. Nein, mit der Depression, ist mein Leistungsvermögen minimiert und ich kann auf alles, was ich an einem Tag schaffe, stolz sein. Für gesunde Menschen sind es Kleinigkeiten, die nebenbei, mit der Leichtigkeit des Lebens, erfüllt werden. Einfach so. Für mich geht es aber nicht einfach so.

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Eine Depression hat viele Gesichter, so viele wie es Menschen gibt. Jeder Mensch kennt nur eine Depression, seine eigene. Meine Depression erlebe ich so.

Meine Depression

Ich lebe, seit 2011, mit der Diagnose rezidivierende mittel-gradige Depression und 2016 kam die Diagnose Posttraumatische Belastungsstörung hinzu.

Meine Depression begann, so denke ich heute, im Jugendalter und zog sich dann in Episoden mal mehr und mal weniger durch mein Leben.

 

Ich habe in meinem Leben viel gesehen und erlebt. Heute weiß ich, dass mich einiges davon traumatisiert hat.

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Depressionen und Gedankenstrudel gehören zusammen, wie die Butter zum Brot. Gedankenstrudel vereinnahmen mich und nehmen meinem Tag sein Licht.

Meine Gedankenstrudel

Gedankenstrudel drehen sich im Kreis.

Sie wirbeln Gedanken aus der Vergangenheit in mein Jetzt.

Bei allem was ich tue, sind sie bei mir.

Ich wache am Morgen auf und sie sind schon da.

Ich gehe schlafen, doch sie sind nicht müde.

Gedankenstrudel machen mich müde, so müde vom denken.

So müde vom Tag, so müde vom Leben.

Gedankenstrudel

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Fesseln der Vergangenheit, sie bestimmen mein Leben. Noch! Langsam löse ich die Fesseln auf, eine nach der anderen.

Fesseln der Vergangenheit oder mein Leben mit Schuldgefühlen

Die Vergangenheit lässt sich nicht ungeschehen machen, egal wie intensiv ich es bereue.

Es ist geschehen, nicht mehr veränderbar. Ich kann daraus lernen. Aus heutiger Sicht, weiß ich warum vieles so war, so manches vorhersehbar war und das ich nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt habe. Heute würde ich viele Dinge nicht mehr tun und mich anders verhalten.

 

Jeder kennt die Begriffe Schuld und Schuldgefühle. Ich habe mich damit auseinander gesetzt.

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Schuldgefühle - Meine Fessel der Vergangenheit! Nach einem Text von Tanja Grundmann.

Was sind Schuldgefühle? Was machen sie mit mir?

Als ich diesen Text las, wurde mir sehr klar, was mein Leben bisher bestimmt hat. In vielen Dingen erkannte ich meine Als eigenen Sichtweisen und Denkstrukturen. Ich habe diesen Text verändert, auf mich selbst bezogen. Damit habe ich ihn aber nicht entstellt, verdreht oder der Wahrheit und Richtigkeit entzogen. Ursprüngliche, nicht auf mich/ich gestellte, Texte sind Kursiv.

 

Schuldgefühle bilden sich aus einem meist halbbewusst empfundenen Mangel an natürlicher Existenzberechtigung aufgrund der Idee eines persönlichen Versagthabens. Sie äußern sich in sehr unterschiedlicher Weise. Sind sie vorhanden, was besonders bei traumatisierten und früh ungeliebten Menschen der Fall ist, durchziehen sie wie ein feines Gewebe alle Bereiche unseres Seins und halten jedes Wachstum, jede Heilung, jedes Erblühen von Potentialen von uns fern.

Schuldgefühle zeigen sich in durchlaufenden Denkfiguren – mehr oder weniger bewusst – wie:

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Es ist mein Tag. Ein Tag in meinem Leben. Ich gebe ihm was ich geben kann. Heute nicht viel.

Es ist mein Tag. Ein Tag im Leben.

Es ist einer dieser Tage, wie sie so oft kommen.

Ich bin dankbar, dass es ihn gibt, denn ich lebe.

Leben, ist nicht tot sein.

Es liegt der Schleier der Melancholie liegt über mir.

Die trübsinnigen Gedanken rauben mir die Schönheit des Tages.

Sie liegen mir wie Blei in den Gliedern, machen jeden Schritt schwer.

Keine Lust, keine Fröhlichkeit, keine Leichtigkeit ist heute zu spüren.

Kein Antrieb, keine Lebenskraft, kein Schwung für Alltagsaufgaben.

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