Ja, ich will BUNTES LEBEN



Liebe Anke Vogler,

heute habe ich mich entschieden dein Happy-Boost-Online-Coaching auszuprobieren. Du hast mir schon so oft Impulse gegeben, meine Sichtweise zu überprüfen, über Gesagtes noch einmal nachzudenken, zu überlegen was meine Gedanken mit mir machen und mir des öfteren ein Lächeln in mein Gesicht gezaubert.

Ich denke es ist für jeden Menschen, ob krank oder gesund, eine tolle Gelegenheit neue Impulse, Sichtweisen und Erkenntnisse für sich selbst zu sammeln. Ich bin sehr gespannt darauf, denn die Inhaltsangaben lesen sich prima.

Es wird meine Depression nicht verbessern, den Anspruch habe ich nicht. Aber vielleicht doch? Du sagst immer, es sind unsere Gedanken, die uns die Tage grau und leer erscheinen lassen. Aber wenn ich lerne Gedanken zu lenken, kann dies nur gut sein, für meinen Weg zu einem besseren Leben mit der Depression. Ich möchte gern positive Denk- und Verhaltensweisen lernen, mein Selbstbewusstsein stärken, achtsamer und bewusster leben lernen und wenn möglich lernen meine Gedankenstrudel zu vermindern.

Ich bin dankbar, dass ich dich auf Facebook gefunden habe. Dankbar für deine Tagesimpulse. Dankbar für deine Worte in meinen Nöten. Dankbar für jedes Lächeln, dass du in mein Gesicht zauberst. DANKE ANKE


Meine Sichtweisen ändern!

"Welche positive Absicht verfolgt dein Problem / deine Erkrankung? Was will sie dir zeigen oder bewusst machen? 

Bevor du abstreitest, dass doch nichts positives an deiner Erkrankung sein kann - halt kurz mal an und denke nach: dein Körper arbeitet nie gegen dich. Er gehört zu dir! Und er findet Wege, dir etwas mitzuteilen, wenn du ihn nicht beachtest. 

Hol einmal Luft, schluck deinen Groll herunter und fühle nach, was er dir sagen will!" - Anke Vogler

Wieder einmal ist es Anke, die mich nachdenken lässt. Und wieder einmal hat sie Recht.

Wenn alles im Leben seinen Sinn hat, wie meine Oma immer sagte, dann auch die Depression. Es wäre vermessen zu behaupten sie trat in mein Leben, einfach so, um mich zu ärgern und zu quälen. Ja, so könnte ich denken, so habe ich ganz sicher noch vor ein paar Jahren gedacht. Doch inzwischen habe ich 120 Stunden ambulante Therapie gemacht und viel gelernt. 

Heute denke ich, die Depression hat einen wichtigen Grund gehabt, mich zu überfallen. Ich habe viel zu lange alle Anzeichen meines Körpers missachtet, dass in meinem Leben etwas nicht stimmt. Ich habe mich selbst verloren, meine Grenzen nicht gesehen und eingehalten, habe mich verbogen und nicht an mich selbst gedacht.

Die Depression hat STOP gesagt! So geht es nicht weiter, du sorgst nicht für dich. Du musst begreifen, dass du etwas verändern musst, damit du alt werden kannst. Die Depression eröffnet mir 1000 Möglichkeiten mich selbst kennen zu lernen, den Menschen in mir neu zu entdecken, Sichtweisen und Gedankenmuster zu erkennen und sie sagt: du musst sie verarbeiten, bearbeiten und loslassen, dann lasse ich dich auch los. Hoffe ich! Ich weiß, es ist ein sehr langer Weg, aber er lohnt sich, ganz bestimmt!


Selbstbewusst - selbstBewusst

Selbstbewusst oder selbstBewusst

Ein Morgenimpuls zum Thema Selbstbewusst, von Anke Vogler, hat mich zu intensiven nachdenken veranlasst, um meine Sichtweise dazu heraus zu finden.

 

Selbstbewusstsein, was bedeutet das? Für mich sind es Menschen, die für sich selbst Sicherheit, Vertrauen und Gewissheit in ihren Handlungs- und Denkweisen spüren. Sie haben ganz sicher ein hohes Selbstwertgefühl und sind überzeugt von ihren Fähigkeiten. Ihr Auftreten ist von hoher Selbstsicherheit geprägt.

 

Selbstbewusstsein entsteht durch Beobachtung und Reflexion seiner selbst oder anders ausgedrückt: des eigenen Ich, der eigenen Persönlichkeit. (nach E. Kant) Das Selbstbewusstsein als Ergebnis der Anerkennung durch den Anderen sich herausbildet, und sich in Abhängigkeit eines Gegenüberstehenden formt bzw. verwandelt. (nach Hegel) 

 

Zwei Sätze die mir sagen, ich konnte in meiner Kindheit kein Selbstbewusstsein erlernen, habe es später manchmal gespürt und in den letzten 10 Arbeits- und Lebensjahren ist es völlig zerstört worden. Mein Leben lang habe ich mich an anderen orientiert, habe nach Anerkennung von Außen gesucht, habe ich immer wieder für mich selbst reflektiert: ich bin nicht gut genug, ich kann nichts richtig machen. Wie sollte sich da Selbstbewusstsein oder Selbstsicherheit entwickeln? In mich selbst hinein zu schauen, meine Gefühle wahrzunehmen und zu achten, es mir selbst wert zu sein, waren Dinge die ich nie gelernt hatte. Natürlich hatte ich auch sehr positive Erlebnisse, Erfahrungen und Erkenntnisse, von vielen wertvollen Menschen. Sie konnten meinen Absturz, am Ende, aber nicht verhindern.

Jetzt könnte ich einem alten Sprichwort glauben - Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr – aber ich weiß, dass dieses Sprichwort nicht stimmt. Ich glaube daran, dass Selbstbewusstsein positiv veränderbar ist, je mehr ich selbstBewusst werde.

In den 6 Jahren meiner Depression lernte und lerne ich nun mein eigenes Ich zu stärken, zu festigen und zu achten. Ich gehe einen langen Weg, selbstBewusst zu werden. Ich lerne mich selbst genau zu hinterfragen. Fragen an mich selbst - was will ich, wie geht es mir, kann ich mir selbst vertrauen, was kann ich und will ich, ist es wirklich meine Entscheidung … - sind jetzt in meinem Leben wichtig. Ich bin mir wichtig und nicht mehr was andere von mir denken.

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Depressionen machen uns das Leben schwer. Doch es gibt auch positive Dinge, die wir durch sie oder weil wir lernen ihr zu begegnen, erleben können.

Meine positiven Aspekte der Depression

Ich lebe seit 6 Jahren mit diagnostizierter Depression und posttraumatischer Belastungsstörung.

Mein Leben mit der Depression ist nicht schön. Es fordert von mir jeden Tag, alle Kraft aufzuwenden, das Beste aus dem Tag zu machen. Schöne Momente und Erlebnisse beinhaltet es ebenfalls. Es ist nicht nur Dunkelheit in meinem Leben.

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Gedanken über Glück. Wie passt Glück zur Depression? Glück ist auch Leben mit Depressionen. Meine Sichtweise. Mein Glück in der Depression.

Glück gehört auch zum Leben mit der Depression

Glück, ist für mich eine Sammlung von vielen Erlebnissen, Erfahrungen, verbunden mit vielen Gefühlen, gefolgt von meinen Sichtweisen und Gedankenmustern. Ich glaube ich kenne das Glück, weil ich auch das Unglück kenne. Genau so, wie der Schatten immer dort ist, wo das Licht ist. Ja, in meinem Leben mit der Depression sehe ich mein Glück oft nicht, aber es ist da.

 

Von der Depression abgesehen bin ich, glaube ich, glücklich.  

Ich habe einen super tollen liebenswerten, liebevollen Mann. Er nimmt mich wie ich bin, gibt mir Halt und steht stets an meiner Seite. Wir haben Kinder und Enkelkindern, mit denen wir gern zusammen sind und unsere schönen Familienfreizeiten verbringen. Wir haben eine schöne Wohnung, mit privatem Parkplatz, in ruhiger Wohnlage und in unmittelbarer Nähe sind Einkaufsmöglichkeiten sowie ein Ärztehaus. Wir haben uns unsere Wohnung schön hyggelig gemacht und fühlen uns beide darin zu Hause. Wir haben genug Geld um zu leben, ich habe jetzt EU-Rente auf Dauer. Wir können uns leisten im Urlaub nach Dänemark zu fahren. Darüber hinaus auch noch hier und da hin, mit unserem, liebevoll genannten Hondy. Ich (wir) haben alles was wir brauchen. Darüber sind wir uns einig. Ich habe nur noch Menschen - Familie und Freunde um mich, die mir gut tun und mich nehmen wie ich bin.

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