Meine Pusteblume der Emotionen!

Meine Pusteblume der Emotionen

Gestern bekam ich ein wundervolles Foto geschenkt. Es zeigt, ganz groß, ein kleines Schirmchen mit Samen der Pusteblume. Es ist so fein, so zierlich, so zerbrechlich und doch trägt es die Zukunft des Löwenzahns mit sich. Der Löwenzahn, er wächst fast überall. In Gärten nicht gern gesehen und als Unkraut schnell entfernt. Er ist wichtige Nahrung für Tiere, wird für homöopathische  Arzneien verwendet und auch als Honig oder im Salat gegessen. Aber insbesondere die Pusteblume bringt Menschen, auf ihre eigene Art, Freude. Genau dann, wenn die Blüte verblüht, also stirbt, ist der Löwenzahn für Menschen eine Freude und für sich selbst überlebenswichtig. Der Löwenzahn braucht den Wind, damit die Schirmchen der Pusteblume, seine Samen in die weite Welt tragen.

 

Der Löwenzahn hat in seiner Jugend eine wundervolle gelbe Blüte und im Alter die Schönheit der Pusteblume. Sie erreicht ihre ganze Vollkommenheit, durch den Zusammenschluss einer Vielzahl hauchfeiner Schirmchen, an denen die kleine Samen hängen. Kinder wie Erwachsene, so auch ich, erfreuen sich daran, die Schirmchen auf ihren Weg zu pusten. Es ist so wundervoll wie sie durch die Lüfte fliegen. So fein, so leicht und ihre Samen finden den Weg in die Erde, um dann von neuem zu einer Blüte zu wachsen.

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Die Quelle der Gefühle oder Gefühle sind Gedanken und Emotionen sind unbewusste Seelenregungen

Die Quelle der Gefühle

Meine Blumenwiese

Gefühle und Emotionen sind verbunden wie eine wundervolle natürliche Wiese.

Eine Wiese birgt eine Vielzahl von Pflanzen. Nur ihr Zusammenspiel, lässt eine wundervoll Blumenwiese entstehen. Schau hin, die vielen Grashalme, in ihrer unterschiedlichen Länge und Stärke. Sie lassen den Raum für Gänseblümchen, Löwenzahn, Klee, die unterschiedlichsten Gräser und noch viele mehr.

Zu jeder Jahreszeit hat die Wiese ein anderes aussehen und erfreut das Herz der Menschen. So ist es auch mit den Menschen. All seine Gefühle und Emotionen im Zusammenspiel des Lebens prägen und kennzeichnen ihn. Sie machen ihn zu etwas ganz Besonderem.

Gefühle sind Gedanken und Emotionen sind unbewusste Seelenregungen

In meiner letzten Therapiestunde, als ich wieder mal sagte: Ich möchte meine Gefühle wieder, ich bin so leer, bekam ich die Antwort: Gedanken sind auch Gefühle. Mit dieser Antwort verließ ich die Therapiestunde. Seit her geht mir dieser Satz nicht aus dem Kopf. Ich habe Google dazu befragt und ganz viel gelesen. Ich kam aus dem Staunen nicht mehr heraus.

 

Natürlich ist mir sehr klar, dass alles was ich lerne, im Gehirn mit dem entsprechenden Gefühl verbunden wird, welches ich in dieser Situation empfinde. Ja, mir ist auch klar, dass je intensiver und öfter dieses Gefühl ist oder war, um so deutlicher bleibt es in meinem Gedächtnis verankert. Das ist, was man Lebenserfahrungen nennt. Ich habe in den Jahren der Therapie gelernt, dass ganz viele meiner Glaubenssätze und Handlungen weit in der Vergangenheit manifestiert wurden. Demnach also auch meine Gefühle. Diese Erfahrungen, im ganzen Komplex, verfolgen mich heute und oft sind sie in meinem Jetzt nicht hilfreich. Was mir nicht klar war, wo die Quelle meiner Gefühllosigkeit liegt, das Gefühle nicht Emotionen sind.

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