Happy-Coaching - Mein Fazit - Ich habe gelernt in mich selbst zu sehen. Ich hatte Spaß an den Themen. Ich kann das Coaching sehr empfehlen.

Happy – Coaching - ein Weg in mich selbst zu schauen - Mein Fazit

Für mein Fazit zum Happy-Coaching von Anke Vogler, habe ich die Gänseblümchen-Wiese gewählt.

Ich liebe solche Wiesen und sie geben mir viele Glücksmomente. Happy-Coaching hat mir viel mitgegeben auf meinem Weg. Es gab viele Glücksmomente. Jedes Thema war eine Hürde an sich und doch so Erkenntnis-reich.

Ich bin sehr dankbar dafür!

Happy-Coaching - Themenwelt

 

Gedanken und Gefühle, Der innere Kritiker, Dankbarkeit, Optimismus, Achte auf deine Worte, Nutze deinen Körper, Werte für ein sinnvolles Leben, Achtsamkeit, Gewohnheiten verändern, Grenzen setzen, waren die Bestandteile meiner Erkenntnis-Sammlung, meiner Arbeit mit mir selbst.

 

Nicht zu allen Themen hatte ich sofort einen Zugang. Nicht zu allen Themen habe ich selbst geschrieben. Aber ich habe mich mit allen Themen auseinander gesetzt, sie gelesen. Zu Themen Optimismus und Achtsamkeit werde ich sicherlich auch noch etwas schreiben, wenn ich bereit dazu bin. Zum Thema: Nutze deinen Körper habe ich überhaupt keinen Zugang. Ich denke, dass darf sein.

Happy-Coaching – Ein wertvolles Lernprogramm

Für mich war Happy-Coaching eine gutes Lernprogramm. Es hat mich sehr gut unterstützt, in mich selbst hinein zu schauen, mir selbst Fragen zu stellen und zu beantworten, meine Sichtweisen selbst anzunehmen oder zu verändern, alte Glaubenssätze zu erkennen und hat meine ambulante Therapie unterstützt.

 

Die Themen haben meine Gedanken sprudeln lassen. Sehr oft war ich von mir und meinen Sichtweisen selbst überrascht. Ich weiß nicht, woher diese kommen, sie sind alle in mir drin und das ist gut so. Darauf bin ich sehr stolz. Ich bin nicht dumm!

 

Durch die Arbeit mit den Themen, habe ich mich selbst sehr gut kennen gelernt. Es war etwas ungewohnt, den Blick so direkt auf mich selbst zu richten, auch wenn ich dass in der Therapie ebenfalls tue. Es hat mir Spaß gemacht, an den Themen zu arbeiten, aufzuschreiben was ich denke und dabei selbst zu entdecken, dass ich ein wertvoller Mensch bin. Ein wertvoller Mensch bin, auch wenn ich für mich, von anderen, respektvollen Umgang mit mir einfordere. Ich bin es wert. Ich bin es mir wert.

 

 

Gut und wertvoll für mich war auch, dass ich selbst wählen konnte wie viel Zeit ich für ein Thema verwenden möchte und was ich mit dem Thema anfange. Nicht jeder wird, so wie ich, die Themen schriftlich für sich aufarbeiten. Es ist mein Weg, Erkenntnisse, Aufgaben, Sichtweisen und Übungen für mich und andere festzuhalten. Ich kann sie jeder Zeit wieder hervor holen und lesen, vielleicht auch verändern. Sie sind Mittel zum Zweck, mich aus Gedankenstrudeln, in denen ich mich wieder selbst zerstöre, heraus zu holen. Mir aufzuzeigen, was ich alles kann und was ich nicht mehr auf dem Schirm habe, wieder hervor zu holen. Immer wieder, so lange bis sich meine Glaubenssätze und Gedankenwege positiv verändert und automatisiert haben.

Happy-Coaching- für Gesunde und psychisch Beeinträchtigte

Ich denke das Happy-Coaching (den Namen finde ich doof) ein wunderbares Programm ist, insbesondere für gesunde Menschen. Für Menschen die gerade bemerken, irgendetwas stimmt nicht mit mir und meinem Leben. Für Menschen mit diagnostizierter leichter Depression. Dieses Programm, sollte auf jedem Lehrplan (insbesondere bei sozialen Berufen) stehen.

 

 

Warum?

 

Ganz klar! Wenn ich mich selbst kenne, dann kann ich mich selbst schützen, meine Grenzen achten und setzen. Ich denke, gerade in den sozialen Berufen, übertreten viele engagierte Menschen ihre eigenen Grenzen und somit gestatten sie dies auch anderen Menschen (ihrem Arbeitgeber). In dieser Gesellschaft ist es unbedingt notwendig, auf sich selbst zu achten, sich selbst zu schützen, um nicht dort zu enden, wo ich gerade bin. Das verhindert nicht empathisches Verhalten und engagiertes Handeln mit Herzblut. Nein, es bestärkt es, in dem Maße wie es der Mensch gesundheitlich vertreten kann.

 

 

Ich denke für Menschen, wie mich, mit starker Depression und anderen Begleitdiagnosen, ist es eine enorme Kraftanstrengung, diese Themen zu bewältigen. Sie setzen ein klares und ehrliches Denken über sich selbst voraus und den unbedingten Willen sich selbst zu verändern. Dazu ist nicht jeder depressive Mensch (auch nicht jeder gesunde Mensch) in der Lage. Er kann es einfach nicht. Das ist nicht verwerflich. Jeder braucht seine Zeit, sich seinen Baustellen zu stellen, sich zu öffnen und darüber zu sprechen, sich damit auseinander zu setzen. Jeder geht einen anderen Weg.

Ich hatte Glück

Mir hat die Depression meinen Kopf zum denken und den unbändigen Willen diese Krankheit zu besiegen, gelassen. Ich hatte Glück.

 

Ich habe das Glück, mit dem Schreiben, meine Gedanken zu sortieren und aufzunehmen.

Ich habe das Glück jetzt EU-Rentnerin zu sein, d.h. außerhalb der Arbeits- und Leistungsgesellschaft zu stehen. Ich muss nicht Angst vor Mitarbeitern und Arbeitgeber haben.

Ich habe das Glück, jetzt in Dresden zu wohnen, weit weg von der Kleinstadt in der ich lebte. Ich brauche keine Angst zu haben, vor dem Getratsche und Gerede der Menschen.

 

Ich kann offen mit dem Thema Depression umgehen. Ich kann meine Erkenntnisse und Sichtweisen sammeln und weiter geben. Ich kann mir selbst und anderen helfen, mit der Krankheit umzugehen oder diese besser zu verstehen.

 

Auch wenn ich auf der Achterbahn sitze, ich will leben. Ich will wieder buntes Leben.

 

 

Ich kann Happy-Coaching sehr empfehlen.