Nossen

Nossen wurde erstmals 1185 indirekt urkundlich als ein Herrensitz des Ritters Petrus de Nozin erwähnt. Er hatte das Land vom Bischof von Meißen zu Lehen. Unbekannt ist, ob die Ritter von Nozin damals auf dem Rodigt, einer slawischen Wallanlage auf einer Anhöhe in Nossen ihren Sitz hatten, oder sie bereits eine Burg auf dem Schlossberg bewohnten.

Der Name des Ortes wird aus dem Sorbischen „Nosno“ (nos = nase) abgeleitet, was mit „Siedlung an einer vorspringenden Felsnase“ übersetzt werden kann, die auch vorhandene Übersetzung „Nasenberg“ wird nahegelegt, wenn man den Rodigt aus südöstlicher Richtung z.B. von der Autobahn 4 betrachtet.

1315 gingen Burg und Ort in den Besitz der Bischöfe von Meißen über, 1436 in den Besitz des Klosters Altzella.

Sehenswürdigkeiten sind das auf einem Felssporn gelegene Schloss Nossen und das historisch interessante Kloster Altzella.