Die Festung Königstein

Die Festung Königstein ist eine der größten Bergfestungen in Europa und liegt inmitten des Elbsandsteingebirges auf dem gleichnamigen Tafelberg oberhalb des Ortes Königstein am linken Ufer der Elbe.

Das 9,5 Hektar große Felsplateau, was nach Scherbenfunden schon in der Bronzezeit 1100 v. Chr. besiedelt war,[1]erhebt sich 240 Meter über die Elbe und zeugt mit über 50 teilweise 400 Jahre alten Bauten vom militärischen und zivilen Leben auf der Festung. Der Wallgang der Festung ist 1800 Meter lang und hat bis zu 42 Meter hohe Mauern und Sandstein-Steilwände. Im Zentrum der Anlage befindet sich der mit 152,5 Meter tiefste Brunnen Sachsens und zweittiefste Burgbrunnen Europas.

Die wohl älteste schriftliche Erwähnung einer Burg auf dem Königstein findet sich in einer Urkunde König Wenzel I. von Böhmen aus dem Jahr 1233. Die erste vollständige Bezeichnung „Königstein“ geschah in der Oberlausitzer Grenzurkunde von 1241, die Wenzel I. „in lapide regis“.

Wahrscheinlich gab es bereits im 12. Jahrhundert eine steinerne Burg auf dem Königstein.

Das älteste heute noch existente Bauwerk ist die an der Wende vom 12. zum 13. Jahrhundert errichtete Burgkapelle. In den Jahren 1563 bis 1569 wurde innerhalb der Burg der 152,5 Meter tiefe Brunnen in den Fels abgeteuft. Zwischen 1589 und 1591/97 ließen Kurfürst Christian I. von Sachsen und sein Nachfolger die Burg zur stärksten Festungsanlage Sachsens ausbauen. Nachdem die Festung 1871 in das Festungssystem des neuen Deutschen Reiches eingegliedert wurde, wurden von 1870 bis 1895 Batteriewälle mit acht Geschützstellungen gebaut. Dies waren auch zugleich die letzten umfangreichen Baumaßnahmen auf der Festung.

Die Festung war bis 1922 das bekannteste Staatsgefängnis Sachsens. 1939 bis 1945 waren polnische, französische, britische, holländische und amerikanische Kriegsgefangene interniert. Nach dem Zweiten Weltkrieg nutzte die Rote Armee die Festung als Lazarett. Von 1949 bis 1955 wurde sie als so genannter Jugendwerkhof genutzt.

Am 29. Mai 1955 übernahm das Ministerium für Kultur der DDR die Festung Königstein und erklärte sie zum Museum. Seit 1991 ist die Festung Königstein Eigentum des Freistaates Sachsen und wird seitdem umfassend saniert. 

 

 

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Festung_K%C3%B6nigstein


Auf der Festung Königstein. Wir sind immer wieder gern dort. Erst die Ausblicke genießen und dann bummeln gehen auf dem schönsten Weihnachtsmarkt in Sachsen.

Festung Königstein

Auf dem Weihnachtsmarkt der Festung

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