Wanderung von Rathen zur Basteibrücke und durch die Schwedenlöcher zurück nach Rathen. Viele Treppen und wunderschöne Aus- und Einblicke in die sächsischen Berg

Wanderung von Rathen zur Basteibrücke und durch die Schwedenlöcher zurück nach Rathen!

Hier fängt jede Wanderung für uns an. Mit der Fährüberfahrt nach Oberrathen. Von Unterrathen aus, haben wir schon einen guten Ausblick auf die Felsenformationen die wir heute ersteigen wollen.

Zum ersten Mal, seit ich krank bin, habe ich mir das Ziel gesetzt, den Aufstieg zu Fuß zu wagen. Den Mut dazu habe ich mir bei einer Wanderung in Mainz geholt.

Der Aufstieg beginnt in Rathen, direkt gegenüber vom "Amselgrund Schlösschen" und führt mit 571 Stufen hinauf zur Felsenburg Rathen. Dort angekommen sollte man einen Rundgang durch diese machen, den wir heute auslassen. Dann erreichen wir sehr bald die Basteibrücke, mit ihren wundervollen Ausblicken auf Felsen und auf die Bergsteiger, die hoch oben, ihre Pausen machen. Noch ein paar Stufen weiter haben wir es auf das Bastei-Plateau geschafft. Bis dorthin es noch einmal 217 Stufen. Hier genießen wir den Ausblick die Elbe hinauf und hinab, nach Rathen und Wehlen und auf andere Bergformationen der sächsischen Schweiz. Eine Pause nach insgesamt 788 Stufen haben wir uns redlich verdient. Der Biergarten, jetzt geschlossen, bietet dazu einen guten Rastplatz.

Danach gehen wir weiter, vorbei am Basteihotel. In unmittelbarer Nähe vom Basteiparkplatz beginnt der Wanderweg zu den Schwedenlöcher. Nach 10 min haben wir den Eingang zu den Schwedenlöchern erreicht. Jetzt tauchen wir direkt ein, in die wundervolle Felsenwelt. Auch wenn wir schon oft abgestiegen sind, wir sind immer wieder begeistert von dieser Naturschönheit. Immer wieder bleiben wir stehen und schauen uns um und sind, immer wieder, begeistert von der Vielfalt der Felseindrücke. Nach 847 Stufen sind wir unten angekommen. Nun geht es einen einfachen Wanderweg, am Amselteich, Felsenbühne und der Forellenräucherei vorbei, zurück nach Rathen. Zur Belohnung haben wir uns eine Kaffeepause gegönnt. Leider hatten alle Gartenlokale geschlossen, doch die Bäckerei mit Blick auf die Elbe, hatte ein nettes Plätzchen für uns. Sie belohnte uns mit lecker Kaffee und Kuchen und wunderbar freundlichem Service. Sehr zu empfehlen.

Ich bin stolz wie Bolle, endlich habe ich diese Wanderung geschafft. Ich kann diese nur empfehlen. Sie ist auch für Kinder geeignet, die hier Unmengen Möglichkeiten zum erkunden und klettern haben.

Älteste und berühmteste Touristenattraktion der Sächsischen Schweiz

Weltbekannt ist der Blick über das Elbtal auf die Tafelberge der Sächsischen Schweiz bis weit in die benachbarte Landschaft des Lausitzer Berglandes und des Osterzgebirges. In einer Entfernung von 130m und in einer Höhe von 194m über dem Elbspiegel bietet sich dem Betrachter auf dem Sandsteinplateau ein unvergesslicher Blick.

Die heute bestehende Sandsteinbrücke wurde 1851 erbaut. Sie hat eine Länge von 76,50 m und überspannt mit 7 Bögen die 40 m tiefe Schlucht, Mardertelle genannt. 1814 erbarmte sich der Forstadjunkt Auerswald aus Lohmen der Basteibesucher und ließ den steilen Aufstieg besucherfreundlicher mit 487 Stufen ausbauen. Vermutlich führte der Basteiaufstieg damals noch vom Ortsausgang Rathen Richtung Wehlen durch das heutige "Eisenbahngründel", zur Vehmhöhle und von da empor zum Plateau. War der Besuch der Bastei um das Jahr 1800 noch ein exklusives und waghalsiges Abenteuer, so wurde er in den folgenden Jahrzehnten zur Massenbewegung.

 

Quelle: http://www.oberelbe.de/tourismus/wandern/bastei.html

Ausblicke von der Basteibrücke wie vom Bastei-Plateau

Schwedenlöcher - Klammartige Schlucht zwischen Bastei und Amselgrund

"Schwedenlöcher" ist die Bezeichnung für eine romantische und zugleich abenteuerliche Schlucht zwischen dem Basteimassiv und dem Amselgrund in der Nähe von Rathen. Der Wanderweg führt Sie durch klammartige Felsengassen über ca. 850 Stufen und zwei steilen Eisenleitern durch eine einzigartige Felsenwelt. Der Höhenunterschied von 160 m verlangt schon etwas Kondition. Nachdem die Gefahr eines drohenden Felssturzes durch Sprengung beseitigt wurde, ist dieser beliebte Wanderweg seit Mitte September 2013 wieder freigegeben.

Ursprünglich handelte es sich um eine nicht erschlossene und nur schwer zugängliche Schlucht, die als Blanker Grund bezeichnet wurde. Ihren Namen erhielt die Schlucht in Erinnerung an den Dreißigjährigen Krieg (1618-1648). Damals brachten Bauern aus der Umgebung in den zerklüfteten Felsformationen ihr Hab und Gut vor den schwedischen Truppen in Sicherheit.

Die touristische Erschließung der Schlucht erfolgte auf Initiative des Gebirgsvereins für die Sächsisch-Böhmische Schweiz 1886. Für den Einbau der Treppen und Brücken musste die Schlucht teilweise künstlich verbreitert werden. 1967/68 erfolgte eine umfangreiche Instandsetzung des Weges. Heute gehört der Wanderweg durch die Schwedenlöcher zu den beliebtesten Wanderwegen in der Sächsischen Schweiz.

 

Quellen: https://de.wikipedia.org/ - http://www.oberelbe.de/tourismus/wandern/bastei.html

In den Felsschluchten unterwegs

Zurück in Rathen