Ich ignoriere mich nicht mehr. Ich treffe MEINE Entscheidungen! Ich stehe zu MIR selbst! Ich glaube an mich selbst! Ich vertraue meinen Sichtweisen!

Ich ignoriere mich nicht mehr. Ich stehe zu mir selbst!

Ich selbst, habe in der Therapiestunde, auf eine Nachfrage, geantwortet: ICH HABE MICH IGNORIERT! Es hat mich tief erschüttert. Es ändert aber nichts, da es die ungeschönte Wahrheit ist.

 

Ignorieren ist eine schlimme Erfahrung für mich, die ich schon sehr früh machte. Ich kann es nicht aushalten und fühle mich sofort minderwertig und suche die Schuld bei mir.

 

Es gab und gibt in meinem Leben Menschen, die dieses Verhalten hinnehmen und nicht so schlimm empfinden, dass mag sein.

Aber ich für mich, möchte es nicht erleben, weil es mir weh tut.

  

Ich erlebe Ignoranz als deutliches Zeichen,

dass ich dem anderen nicht wichtig bin,

ich nicht angenommen werde,

ich dem anderen keine Antwort wert bin.

 

Es raubt mir meine Kraft.

 

Ich möchte das nicht mehr, denn ich bin es wert als Menschen angenommen zu werden.  

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Tropfen für Tropfen bis das Fass überlief

In den ersten Stunden meiner Therapie stand das Thema „Ignorieren“ auf dem Programm. Das Thema ging aus meinem eigenen Erlebnis, in diesen Wochen, hervor. Ich habe mich intensiv mit dem Thema beschäftigt und mehrere Beiträge dazu geschrieben. Eine Erkenntnis, die mich sehr betroffen macht ist, dass ich mich selbst ignoriert habe. Ich habe es in meiner Kinderzeit gelernt und dies mein Leben lang weiter geführt. Ich tue es noch heute.  

 

Meine Lebenserfahrungen

Ich habe mich verbogen, mich selbst belogen. Ich bin aus dem inneren Gleichgewicht geraten und habe oft einfach nur reagiert. Ich habe nicht darauf geachtet was mir fehlt, was ich brauchte. Ich habe mich völlig verausgabt und mich selbst aufgegeben. Immer und immer wieder und das, obwohl ich immer wieder verlor. Ich glaubte stets an meine eigene Schuld. Ich konnte nie etwas richtig machen. Nach meiner Scheidung wollte ich alles anders und besser machen. Doch ich machte wieder meine Fehler und dazu kam mein Job der sich zur Hölle entwickelte. Ich lebte in einem Umfeld, das mich nur schwächte, mir meine Energie raubte und so manches Mal konnte ich nicht mehr klar denken, dachte ich werde verrückt. 

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