Depression und Trauma - was war zuerst da?

Ich habe nach 5 Jahren erst die Diagnose Posttraumatische Belastungsstörung erhalten. Erst in der Traumaklinik wurde mir erklärt, dass mein Trauma der Auslöser für die Depression ist. Ich suchte und fand Informationen dazu, die ich aufgeschrieben habe. Es sind meine Sichtweisen und Erkenntnisse, sie haben nicht den Anspruch auf vollständige Richtigkeit.

Depression – Trauma oder Trauma – Depression – Wo beginnt es? Meine Erkenntnisse. Meine Fragen. Meine Therapiewege.

Depression-Trauma ...

Ich lebe mit Depressionen. Wo beginnt Trauma? Welchen Einfluss hat es auf die Depression?Meine Erkenntnisse. Meine Fragen. Meine Therapiewege. Auf dem Weg zum Ziel.

Auf der Suche nach Antworten

Gerade bin ich auf der Suche nach Informationen über einen Beitrag von Gabriele Rudolph („Wo überforderst du dich? - Trauma und Grenzüberschreitung“) gestolpert. Dieser erklärt auf einfache Weise wie ein Trauma funktioniert, wie der Mensch damit lebt, und zeigt welche Therapieinhalte notwendig werden, um wieder in das Leben zu finden.

 

Er erklärt mir zum 2. Mal, dass meine Posttraumatische Belastungsstörung der Auslöser und Grund für meine Depression ist. Das 1. Mal hörte ich davon, zu Beginn diesen Jahres, in meiner jetzt beginnenden ambulanten Traumatherapie. Ich haderte damals sehr, mit dieser Aussage. Warum? Weil diese Aussage für sich allein stand und keine Erklärung erfolgte. Meine Therapiestunde war zu Ende und ich fragte nicht weiter nach, durchforschte aber das Internet nach Informationen dazu. Erst dieser Beitrag erklärte es, für mich, plausibel. Nun erst ist mir einiges sonnenklar.

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Wohin gehe ich? Depression? Posttraumatische Belastungsstörung? Wo fange ich an? Was ist in mir?

Ansichten, Aussichten, Einsichten

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Aufgeben ist keine Option für mich

Es wird nur besser, wenn ich kämpfe, wenn ich aufarbeite und loslasse. Wenn ich aufhöre, bin ich verloren. Verloren an diese Krankheit. Verloren in einem Leben, das nicht schön ist. Dann ist mein Leben verloren. Genau das, will ich aber nicht. Meine Erinnerungen wissen noch, dass das Leben auch schön und leicht sein kann. Ich will leben, besser leben. Und doch sind da immer wieder die Gedanken aufzugeben, Gedanken nicht mehr die Kraft zu haben, Gedanken wieder versagt zu haben, Gedanken es nicht gut genug zu tun, Gedanken vom Leben müde zu sein. Immer und immer wieder übe ich mich genau dann, meine Gedanken auf das was ich schon erreicht habe auszurichten. Immer und immer wieder.

 

Immer und immer wieder nehme ich auch neue Gedankenwege und Kenntnisse auf. Aber wissen und tun, ist oft sehr weit auseinander. Die Umsetzung ist, so wie mein Weg aus der Krankheit, ein langer Lernprozess. Es ist nicht einfach 55 Jahre gelernte Denk- und Verhaltensweisen zu erkennen und zu verändern. Es ist so viel was da auf mich einstürmt.

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