31.03.2018-Andernach - Kaltwasser Geysir

Andernach - Kaltwasser Geysir

Der Vulkanismus prägte die Landschaft der Osteifel und hat ein seltenes Naturphänomen entstehen lassen: Den Geysir Andernach. Die Besucher der dreiteiligen Attraktion erwartet ein abwechslungsreiches Programm, das bestens für alle Altersklassen geeignet ist. Im Geysir-Zentrum beginnt die faszinierende Reise mit einer Fahrt „unter die Erde“. Danach genießen Sie eine entspannte Schifffahrt auf dem Rhein zum Naturschutzgebiet Namedyer Werth. Dort befindet sich das Naturschauspiel: Der höchste Kaltwassergeysir der Welt.

 

 

 

Quelle: https://www.geysir-andernach.de/

Auch am Ostersamstag zeigte sich das Wetter von seiner sonnigen Seite. Heute war unser Ziel Andanach – der höchste Kaltwasser-Geysir der Welt. Eine kurze Schifffahrt auf dem Rhein zum Naturschutzgebiet „Namedyer Werth“ und ein kurzer Weg, an einer kleinen Kapelle vorbei, brachte uns zum Zielpunkt. Eine unscheinbare Insel, mit einem unscheinbaren Platz an dessen Rand ein Haufen Steine aufgeschichtet lag, die das Ausgangsrohr des Geysirs verbargen. Die Leute verteilten sich auf dem Gelände und so mancher ging mit dem Parkführer bis direkt zum Geysir. Ich blieb in sicherer Entfernung und guter Fotoperspektive. „Etwa alle zwei Stunden steigt eine beeindruckende Wasserfontäne bis zu 60 Meter hoch in den Himmel, angetrieben durch vulkanisches Kohlenstoffdioxid.“ Mit einer kleinen unscheinbaren Wassserfontäne begann der Ausbruch. Schnell begann die Fontäne an Höhe zu gewinnen und so mancher Neurgierige wurde naß. Nach ca. 10 min war das beeindruckende Spektakel vorbei. Eine Kerze in der Kapelle anzünden und schon mussten wir zurück auf den Dampfer, der nicht auf Bummelanten wartet. Wieder an Land besichtigten wir noch die Ausstellung im Geysir-Zentrum, welches sich gegenüber der Dampferanlegestelle befindet. Vom Steinbruch aus führte eine Fahrstuhlfahrt, „4000 m“ hinab zum Ausgangspunkt des Geysirs (laut Anzeige), in die obere Etage zur Ausstellung. Hier gab es Wissenswertes rund um den Geysir. Im Anschluss bummelten wir eine kurze Runde durch die Altstadt. Hier gibt neben engen Gassen einen schönen Marktplatz. Doch die Stadt macht auf uns einen verlassenen Eindruck. Das Bollwerk, die Schlossruine, das Rheintor und das Koblenzer Tor, die Stadtmauer und das Läufkreuz sind herrliche alte Zeitzeugen, der über 2000jährigen Stadt, die mich begeistern. Ein wunderbarer Ausflug bei herrlichem Sonnenschein-Wetter. Sehr empfehlenswert.

Auf dem Rhein zum Naturschutzgebiet Namedyer Werth

Namedyer Werth - Geysir

Spüren Sie die Urgewalt der Natur

Die Reise zum Geysir nähert sich dem Ziel. Die MS Namedy hat Sie sicher zur Halbinsel Namedyer Werth gebracht. Nach einem kurzen Fußweg von ca. 250 m Länge haben Sie die Ausbruchstelle erreicht. In Kürze wird er ausbrechen, der höchste Kaltwasser-Geysir der Welt.

Spüren Sie die Urgewalt der Natur mit allen Sinnen.

Hören Sie das Zischen und Gurgeln während des Ausbruchs.

Sehen Sie die majestätische Wasserfontäne, wie sie langsam immer höher in den Himmel empor steigt.

Wenn Sie sich ganz nah herantrauen, können Sie das Wasser des Geysirs sogar riechen und schmecken. Ein Ausbruch dauert mehrere Minuten und bietet ausreichend Zeit, tolle Fotos zu schießen. Sollten einmal Tropfen des stark mineralisierten Wassers auf Ihre Brille oder Ihr Objektiv gelangen, reinigen Sie diese bitte mit einem feuchten Tuch.

Nach dem Ausbruch des Geysirs bringt Sie das Schiff zurück zu Ihrem Ausgangspunkt in den Andernacher Rheinanlagen.

Eintrittspreis:

beinhaltet den einmaligen Besuch des Geysir-Zentrums, die Schifffahrt sowie den Besuch des Geysirs.

Erwachsene: 15,00 Euro

 

Öffnungszeiten:

25. März 2018 – 31. Oktober 2018

Montag – Sonntag von 09:00 – 17:30 Uhr

Winterpause von November - März

Altstadt Andernach

Andernach gehört zu den ältesten Städten Deutschlands, im Jahr 1988 feierte sie ihr 2000-jähriges Bestehen. Das Rheintor ist der repräsentative Stadteingang seitens des Rheins und gehört zu den ältesten Doppeltoranlagen am Rhein. Der stadtseitige Teil wurde um 1200 erbaut. Die beiden überlebensgroßen romanischen Tuffsteinfiguren im Innenhof, werden im Volksmund liebevoll die „Andernacher Bäckerjungen“ genannt.

Das Läufkreuz gehört zu den Kulturdenkmälern der Stadt Andernach. Ursprünglich war das Läufkreuz das Kruzifix eines Elendenfriedhofs des 1841 aufgelassenen städtischen Hospitals. Der überlebensgroße und realistisch gestaltete Korpus stammt aus der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts.

Das Koblenzer Tor wird auch „Burgpforte“ genannt und wurde um 1200 erbaut. Es sicherte die Burganlage, gilt als repräsentativer Eingang der Stadt und wurde ebenfalls 1689 im Pfälzer Erbfolgekrieg zerstört. 

Mit dem Bau der kurkölnischen Burg wurde um 1200 begonnen. Im Pfälzer Erbfolgekrieg wurde sie 1689 durch die Franzosen zerstört. Die Kanonenkugeln, welche im Schlossgarten zu einer Pyramide aufgeschichtet wurden, stammen aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges. Die Stadtburg zählt zu den besterhaltenen Ruinen am Mittelrhein. 

Frühlingsboten

Bollwerk am Rheinufer - Gedenkstätte

1659–1661 wurde das Bollwerk als Rheinzollbastion der kurkölnischen Landesherrn errichtet. Das Bollwerk überwachte den Schiffsverkehr auf dem Rhein. Heute dient das Bauwerk als Ehrenmal für die Gefallenen der beiden Weltkriege.

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