30.03.2018-Wiesbaden - Tier-& Pflanzenpark Fasanerie

Fasanerie

Die Fasanerie hat ihren Ursprung in einer um 1750 von Fürst Karl von Nassau-Usingen gegründeten Fasanenzucht. Der fürstliche Hofbaumeister Friedrich Joachim Stengel entwarf die Pläne für das barocke Jagdschloss Fasanerie, das von 1744 bis 1749 erbaut wurde.

Nach dem Tod Karls 1775 verlegte sein Nachfolger Karl Wilhelm sein Jagdgebiet auf die Platte und löste die Fasanerie auf. Das kleine Schlösschen wurde anschließend als Wohnung des Oberförsters genutzt, bis das Gelände am 1. Juli 1912 in den Besitz der Stadt Wiesbaden überging.

Tier- & Pflanzenpark Fasanerie, in Wiesbaden war unser Ziel.   

Das Gelände ist zu unserer Verwunderung kostenfrei zu betreten. Auf Grund es Wetters waren die Anlage sehr gut besucht. Dem „Rundgang“ entsprechend bummelten wir durch den Park. Der gesamte Park sowie die Gehege sind sehr naturbelassen. Das heißt manchmal hatten wir den Eindruck von ungepflegt und wüßt – ein Urwald eben. Es ging „Berg“ auf und „Berg“ ab und von verschiedenen Standorten aus, hatten wir einen guten Ausblick über große Gehege, Wald und Wiesen. Die Gehege sind so groß, dass wir es schwer hatten, auch die Tiere zu sehen. So manches Tier war nicht zu entdecken. Besonders traurig war unsere Enkeltochter, das die Wölfe, keine Lust auf Zuschauer hatten und irgenwo im Unterholz versteckt lagen und uns sicher beobachteten. Ein Bär lag müde unter einem Baum, Hirsche hatten erste Frühlingsgefühle, Wildschweine hatten schon Junge und die Füchse lagen in der Sonne. Landschaftlich war es noch trist, da das wundervolle Grün der Natur noch fehlte. Es war ein empfehlenswerter Sonnen- Nachmittags-Spaziergang im Wald mit der Beobachtung von dem einen oder anderen Tier.   

Der heutige Tier- und Pflanzenpark wurde am 31. März 1955 von der Stadt Wiesbaden eröffnet. Um das Gelände zu sanieren, das in einem schlechten Zustand war, wurde im Jahre 1995 der Förderverein Fasanerie gegründet. Ziel des Vereins ist, den Tier- und Pflanzenpark mit Hilfe von Spendengeldern zu fördern, ohne dass Eintrittsgelder erhoben werden müssen. Das Jagdschloss dient heute als Restaurant. (Wikipedia)

Die Fasanerie beherbergt über 250 Tiere, die sich in ca. 50 verschiedene Tierarten aufteilen, welche die örtlichen klimatischen Bedingungen gewohnt sind, darunter Braunbären und Wölfe, welche in einem großen naturbelassenen Gehege zusammenleben. Neben einem Streichelzoo für Kinder sind folgende Tiere im Park angesiedelt: Damhirsch, Fischotter, Hausschaf, Hausschwein, Jagdfasan, Goldfasan, Pfau, Luchs, Marderhund, Nutria, Rotfuchs, Rothirsch, Schleiereule, Stockente, Storch, Waschbär, Wildkatze, Wildschwein, Wisent und Ziege.

 

Der Naturpark verfügt über seltene und exotische Pflanzen wie einen der dicksten Mammutbäume Deutschlands[2] sowie teils alte Exemplare von Ebereschen, Eiben, Ginkgo, Robinien, Rosskastanien, Rotbuchen, Roteichen, Spanischen Tannen, Stechpalmen, Stieleichen und Traubeneichen. (Wikipedia)

Tier- und Pflanzenpark Fasanerie

Naturpädagogisches Zentrum

Wilfried-Ries-Str. 22

65195 Wiesbaden

Tel: 0611 / 40 90 77 0

  

Eintritt:

kostenlos (Spenden sind gern gesehen)

Hunde sind im Tierpark leider nicht erlaubt.

 

Öffnungszeiten:

April – Oktober von 9.00 – 18.00 Uhr

November – März von 9.00 – 17.00 Uhr

Einlass bis 30 Minuten vor Parkschließung

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